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Debüt auf hoher See: Schwimmender Ammoniak-Cracker fertiggestellt

Debüt auf hoher See: Schwimmender Ammoniak-Cracker fertiggestellt

Wärtsilä Gas Solutions und Höegh Evi haben die Entwicklung des weltweit ersten schwimmenden Ammoniak-Crackers abgeschlossen. Die Technologie erlaubt es, Wasserstoff direkt aus transportiertem Ammoniak auf See zu erzeugen. Mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 210.000 Tonnen Wasserstoff könnten solche schwimmenden Terminals zur Erfüllung der europäischen Importziele beitragen.

Studie: Westaustralien kann „erheblichen Teil“ von Europas H2-Bedarf decken

Studie: Westaustralien kann „erheblichen Teil“ von Europas H2-Bedarf decken

Westaustralien könnte ein globales Zentrum für die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff werden. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie vom Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, dem Hafens Rotterdam und australischer Partner. Allein die Region Oakajee könnte demnach einen „erheblichen Teil des europäischen Wasserstoffbedarfs im Jahr 2050 decken“. Wie das am 7. Mai vorgelegte Papier zeigt, wäre Ammoniak dabei das wirtschaftlichste Transportmedium für H2-Exporte nach Europa – der Transportauwand soll nur rund 9 % der Gesamtkosten verursachen.

Landkreis Augsburg: Bayern fördert H2-Produktion mit fünf Millionen Euro

Landkreis Augsburg: Bayern fördert H2-Produktion mit fünf Millionen Euro

Das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt den Aufbau einer 10-MW-Wasserstoffanlage in Gersthofen (Landkreis Augsburg) mit fünf Millionen Euro. Ab 2027 soll hier Wasserstoff für Industrieunternehmen und Tankstellen in der Region produziert werden. Mit der Abwärme aus dem Elektrolyseur wollen die Betreiber zudem Gebäude heizen.

Wasserstoffspeicher: BMWK legt offizielles Weißbuch vor

Wasserstoffspeicher: BMWK legt offizielles Weißbuch vor

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 17. April das „Weißbuch Wasserstoffspeicher“ veröffentlicht. Unter Rückgriff auf zahlreiche Studien und Szenarien quantifiziert das Dokument die Speicherbedarfe und -potenziale für Wasserstoff in Deutschland – vor allem erstere sollen künftig stark steigen. Zudem geht das Weißbuch auf die Forderungen der Branche nach beschleunigten Planungs- und Genehmigungsverfahren, Förderprogrammen und einem langfristig planbaren Marktdesign ein. Das Papier soll damit als Grundlage für die Arbeit der nächsten Bundesregierung dienen.

Chemiekonzern präsentiert größten Flüssigwasserstoff-Trailer Europas

Chemiekonzern präsentiert größten Flüssigwasserstoff-Trailer Europas

Linde hat einen neuen LKW-Trailer für den Transport von flüssigem Wasserstoff (LH₂) entwickelt, der mit 3,9 Tonnen Nutzlast etwa 50 Prozent mehr Kapazität bietet als bisherige Modelle. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage nach Flüssigwasserstoff; eine Erweiterung der Transportflotte ist in Planung. Der neue Trailer ist laut Linde der größte seiner Art in Europa und soll auch anderen Marktteilnehmern zur Verfügung stehen.

Studie zeigt hohes Potenzial für Wasserstoff in Mecklenburg-Vorpommern

Studie zeigt hohes Potenzial für Wasserstoff in Mecklenburg-Vorpommern

Im Oberen Tollensegebiet in Mecklenburg-Vorpommern könnte bald eine regionale Wasserstoffinfrastruktur entstehen. Eine jetzt vorgestellte Machbarkeitsstudie des Regionalen Planungsverbands Mecklenburgische Seenplatte und des Energieunternehmens GP Joule hat die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zur Integration eines netzdienlichen Elektrolyseurs untersucht, der überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien nutzt.