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Wasserstoff trifft CO2: 350 Millionen Euro für E-Kerosin aus Brandenburg

Wasserstoff trifft CO2: 350 Millionen Euro für E-Kerosin aus Brandenburg

Die Dekarbonisierung der Luftfahrt startet in Brandenburg: Das internationale Joint Venture Concrete Chemicals erhält 350 Millionen Euro für eine der ersten Power-to-Liquid (PtL) Anlagen der EU. Ab 2028 soll sie in Rüdersdorf bei Berlin synthetisches Kerosin (E-SAF) aus grünem Wasserstoff und CO2 aus einem Zementwerk produzieren. Die EU-Kommission genehmigte am Dienstag (17.12.) die entsprechende Beihilfe der Bundesregierung.

Reinigungstechnik für die H2-Wirtschaft: Neue Anforderungen – neue Lösungen

Reinigungstechnik für die H2-Wirtschaft: Neue Anforderungen – neue Lösungen

Der Wasserstoffhochlauf erreicht den Mittelstand: Alte Produkte fallen weg, dafür entstehen neue. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Elektrolyseuren. Damit diese mit maximaler Effizienz Wasserstoff produzieren, müssen die Oberflächen ihrer Stacks blitzsauber sein. Hierfür gibt es inzwischen spezielle industrielle Reinigungsverfahren und -technologien, wie das Beispiel der Meisner Technik Müllenbach GmbH (MTM) aus dem bergischen Marienheide bei Köln zeigt. 

100-MW-Elektrolyse: Finale Investitionsentscheidung für Lingen Green Hydrogen

100-MW-Elektrolyse: Finale Investitionsentscheidung für Lingen Green Hydrogen

BP hat die finale Investitionsentscheidung (FID) für seine bislang größte Wasserstoff-Anlage getroffen. Im Projekt „Lingen Green Hydrogen“ (LGH2) baut der britische Mineralölkonzern ab 2025 einen 100-MW-Elektrolyseur, der ab 2027 bis zu 11.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren soll. Der Bau wird im Rahmen des IPCEI-Programms der EU gefördert und ist Teil des Wasserstoff-Großvorhabens GET H2 Lingen. 

„Jeder Wasserstoff-Markt ist einzigartig“

„Jeder Wasserstoff-Markt ist einzigartig“

Der japanische Technologiekonzern Asahi Kasei blickt auf eine lange Geschichte in der Wasserstoffproduktion zurück: Schon 1923 stellte das Unternehmen Wasserstoff für die Ammoniaksynthese her. Im Interview erklärt Makoto Nagata, warum sich der Konzern heute auf alkalische Wasserelektrolyse konzentriert, welche Anlagengrößen verfügbar sind und wie er die Entwicklung der globalen Wasserstoffmärkte einschätzt. Dabei wird deutlich: Die Erfahrung aus dem Chlor-Alkali-Geschäft gibt dem Unternehmen einen technologischen Vorsprung.

Zittau: Forschungsanlage verknüpft Wasserstoff-Produktion mit Fernwärme

Zittau: Forschungsanlage verknüpft Wasserstoff-Produktion mit Fernwärme

Mit einer innovativen Forschungsanlage untersucht das Fraunhofer IEG in Zittau, wie sich Abwärme aus der H2-Produktion für Fernwärmenetze nutzen lässt. Wie gestern bekannt wurde, liefert der britische Anlagenbauer IMI den PEM-Elektrolyseur für das Projekt. Die „Laboranlage Sektorengekoppelte Verwertung der PEM-Elektrolyseprodukte“ (LA-SeVe) soll Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen.

UFI Hydrogen positioniert sich im H2-Marktspiegel

UFI Hydrogen positioniert sich im H2-Marktspiegel

Mit UFI Hydrogen ist jetzt das erste italienische Unternehmen im H2-Marktspiegel vertreten. Mit dem Tochterunternehmen bringt die UFI Filters Group, ein renommierter Spezialisten im Bereich Filtration und Wärmemanagement, seine langjährige Expertise in der Membrantechnologie in die Wasserstoffindustrie ein. Nach siebenjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit treibt UFI Hydrogen die Energiewende mit hochmodernen MEA-Technologien (Membran-Elektroden-Einheiten) voran – und will nun von Italien aus den deutschen Markt erobern.

Schweiz legt nationale H2-Strategie vor – Energiewirtschaft investiert bereits

Schweiz legt nationale H2-Strategie vor – Energiewirtschaft investiert bereits

Die Schweiz stellt die Weichen für ihre Wasserstoffwirtschaft: Am Freitag (13. Dezember) hat die Bundesverwaltung eine nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Darin geht sie von einer H2-Nachfrage von 0,8 bis 1,8 TWh im Jahr 2030 aus. Bis Mitte der 2030er-Jahre will die Eidgenossenschaft diesen Bedarf durch Eigenproduktion decken. Einen Beitrag dazu leistete der Energieversorger Axpo Group am selben Tag: Der mit einem Spatenstich begonnene 2-MW-Elektrolyseur soll ab 2026 betriebsbereit sein und dann den Treibstoff für ein H2-Schiff auf dem Vierwaldstättersee liefern.

Europäische Netzbetreiber gründen zentrale H2-Planungsstelle

Europäische Netzbetreiber gründen zentrale H2-Planungsstelle

Die künftigen Wasserstoff-Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) Europas schließen sich zusammen. Vergangene Woche gründeten sie in Brüssel die Initiative „Pre-ENNOH“, die Ende 2025 in den Verband ENNOH (European Network of Network Operators for Hydrogen) überführt werden soll. Erster Präsident der neuen Vereinigung wird Christoph von dem Bussche, Geschäftsführer des hessischen FNB Gascade.

Neuman & Esser baut Serienproduktion für Elektrolyseure in NRW

Neuman & Esser baut Serienproduktion für Elektrolyseure in NRW

Das Familienunternehmen Neuman & Esser baut in Übach-Palenberg bei Aachen eine Serienproduktion für Elektrolyseur-Verdichter-Anlagen auf. Wie das Land NRW heute mitteilte, erhält das entsprechende Projekt MAPEVA (Modular-Agile Produktion von Elektrolyse-Verdichter-Anlagen) insgesamt 26 Millionen Euro von Bund und Land, wobei NRW 7,8 Millionen Euro beisteuert. Als Important Project of Common European Interest (IPCEI) genießt das Vorhaben besondere Förderungsmöglichkeiten.

H2-Strategie: Vorläufiges Aus für Millionen-Förderung und Kraftwerksgesetz

H2-Strategie: Vorläufiges Aus für Millionen-Förderung und Kraftwerksgesetz

Zum Jahresende erfährt die deutsche Wasserstoff-Strategie zwei Rückschläge: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die 350-Millionen-Euro für das Auctions-as-a-Service (AaaS)-Instrument der Europäischen Wasserstoffbank vorerst abgesagt. Außerdem musste Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck das geplante (KWSG) zur Umsetzung der Kraftwerksstrategie auf Eis legen. Nun hängt die weitere Entwicklung von den Neuwahlen im Februar 2025 ab.

Wasserstoffnetz in Baden-Württemberg: Erster Abschnitt der SEL in Betrieb

Wasserstoffnetz in Baden-Württemberg: Erster Abschnitt der SEL in Betrieb

Nach neunmonatiger Bauzeit hat der Stuttgarter Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) Terranets BW den ersten Abschnitt der Süddeutschen Erdgasleitung (SEL) in Betrieb genommen. Damit ist ein Grundstein für die H2-Versorgung des Ländles gelegt: Der 24 Kilometer lange Netzabschnitt ist nach Angaben des Unternehmens H2-ready. Ab 2030 soll die SEL als Teil des Kernnetzes Industrie und Haushalte in Baden-Württemberg beliefern.