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Iridium-Katalysatoren: Forscher machen Entdeckung zur PEM-Elektrolyse

Iridium-Katalysatoren: Forscher machen Entdeckung zur PEM-Elektrolyse

Wissenschaftlern vom Helmholtz-Zentrum Berlin und dem Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin ist ein Durchbruch zum Verständnis der PEM-Elektrolyse gelungen: Iridium-Katalysatoren zersetzen sich deutlich früher als bislang angenommen. Die Entdeckung stellt den Forschern zufolge das „traditionelle Verständnis in Frage“ – und könnte den Weg zu einer effizienteren Wasserstoffproduktion ebnen.

„Unser Elektrolyseur ist einsatzbereit – aber es fehlen die Zertifikate“

„Unser Elektrolyseur ist einsatzbereit – aber es fehlen die Zertifikate“

Air Liquide gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Industriegasen. Allein in Deutschland beliefert das Unternehmen Tausende Geschäftskunden, vom Handwerksbetrieb bis hin zur Großindustrie. In Oberhausen betreibt der französische Konzern seit Anfang 2024 den „Trailblazer“, mit 20 Megawatt der leistungsstärkste Elektrolyseur Deutschlands. Im Interview erklärt Gilles Le Van, wie der damit produzierte grüne Wasserstoff über das 240 Kilometer lange Wasserstoff-Netz von Air Liquide zu den Kunden kommen könnte – und warum der Vertrieb trotzdem stockt.

Verkehrswende in Bayern: H2 Mobility stellt erste Tankstellen um

Verkehrswende in Bayern: H2 Mobility stellt erste Tankstellen um

Bayerns Wasserstoffmobilität wird grüner: Tyczka Hydrogen und H2 Mobility Deutschland haben erste Lieferverträge für grünen Wasserstoff geschlossen. Den Auftakt macht die stark frequentierte H2-Tankstelle in Erlangen, die nach Angaben der Unternehmen ab sofort mit erneuerbarem Wasserstoff versorgt wird. Weitere bayerische Standorte in Biebelried, Fürth und Pentling sollen in Kürze folgen. Bis 2028 will H2 Mobility gänzlich auf den Einsatz von fossilem Wasserstoff verzichten.

Mitteldeutsches Chemiedreieck: Startschuss für 500-MW-Elektrolyseur

Mitteldeutsches Chemiedreieck: Startschuss für 500-MW-Elektrolyseur

Die VNG AG und das niederländische Unternehmen HyCC planen den Bau eines Großelektrolyseurs in der Wittenberg. Die Anlage – geplante Kapazität: 500 Megawatt – werde ab 2029 grünen Wasserstoff für das mitteldeutsche Chemiedreieck produzieren. Als Teil des Projektes „GreenRoot“ soll der Elektrolyseur dann lokale Industrieabnehmer wie die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH versorgen.

„Auf dem Weg zur klimaneutralen Hafenlogistik hilft Wasserstoff, wo Batterien an ihre Grenzen stoßen“

„Auf dem Weg zur klimaneutralen Hafenlogistik hilft Wasserstoff, wo Batterien an ihre Grenzen stoßen“

Der Hamburger Hafen wandelt sich zur Wasserstoff-Drehscheibe: Als erstes Logistikunternehmen testet die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) Brennstoffzellen-Prototypen für schwere Hafenfahrzeuge im 24/7-Betrieb. Die Erfahrungen aus dem im Juli eröffneten Testfeld teilt das Unternehmen in einem internationalen Cluster mit über 40 Partnern. Dabei geht es nicht nur um Technik – der Hafenstandort Hamburg soll künftig eine zentrale Rolle bei Wasserstoff-Import und -Transport spielen. Im Interview erklärt Projektleiterin Karin Debacher, wie der Übergang zu grüner Hafenlogistik gelingen kann und welche Hürden noch zu überwinden sind.

1 TWh pro Jahr: Uniper liefert Strom für grünen Stahl in Schweden

1 TWh pro Jahr: Uniper liefert Strom für grünen Stahl in Schweden

Das schwedische Stahl-Start-up Stegra (ehemals H2 Green Steel) hat mit Uniper einen sechsjährigen Stromliefervertrag für sein neues Werk im nordschwedischen Boden abgeschlossen. Der Power Purchase Agreement (PPA) umfasst die Lieferung von jährlich 1 TWh Strom zwischen 2027 und 2032, mit einem Gesamtvolumen von 6 TWh. Der grüne Strom soll im ersten Greenfield-Stahlwerk der Welt erneuerbaren Wasserstoff erzeugen, der als Grundlage für die Herstellung von fossilfreiem Stahl dient.

Pilz GmbH & Co. KG verstärkt den H2-Marktspiegel

Pilz GmbH & Co. KG verstärkt den H2-Marktspiegel

Pilz GmbH & Co. KG ist jetzt im H2-Marktspiegel vertreten. Denn das 1948 gegründete Familienunternehmen aus Ostfildern bei Stuttgart, bekannt als globaler Anbieter für sichere Automation, bringt seine Expertise in der funktionalen Sicherheit (Safety) und dem Anlagenschutz vor Manipulation (Security) nun verstärkt in die Wasserstoffindustrie ein. Angesichts der besonderen Sicherheitsanforderungen im Umgang mit dem hochentzündlichen Gas entwickelt und implementiert Pilz ganzheitliche Sicherheitskonzepte, die sowohl die physische Anlagensicherheit als auch den Schutz vor digitalen Bedrohungen umfassen. 

H2-Bilanz von EWI und Eon: Wasserstoffmarkt hängt am Förder-Tropf

H2-Bilanz von EWI und Eon: Wasserstoffmarkt hängt am Förder-Tropf

Die deutsche Wasserstoffwirtschaft verzeichnet Fortschritte bei Erzeugungskapazitäten und Investitionsentscheidungen, ist aber stark von öffentlichen Fördermitteln abhängig. Laut aktueller H2-Bilanz des EWI – Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln, die erneut vom Essener Energiekonzern E.ON in Auftrag gegeben wurde, stieg die geplante Produktionsleistung bis 2030 auf 11,3 Gigawatt. Die Elektrolysekapazität erreiche mittlerweile 111 Megawatt – rund 68 % mehr als noch im Frühjahr. Besonders die IPCEI-Förderbescheide erweisen sich als wichtiger Treiber für den H2-Ausbau, den Eon aber weiterhin als „kraftlos“ bezeichnet.

„Wir müssen Wasserstoffspeicherung von Grund auf neu denken“

„Wir müssen Wasserstoffspeicherung von Grund auf neu denken“

Im H2 Talk stellt Magnus Bach eine neue Art der Wasserstoffspeicherung vor, die ein großes Hindernis der Wasserstoffwirtschaft überwinden soll. Mithilfe neuartiger retikulärer Materialien erzielt H2MOF die gleiche Speicherleistung wie herkömmliche Systeme – aber zu einem Bruchteil der Betriebskosten. Lesen Sie hier, wie die von einem Nobelpreisträger und Begründer der retikulären Chemie entwickelte Technologie den Markt verändern könnte und wie das Unternehmen bei ihrer Markteinführung vorgeht.

H2 und Methanol: Projekt prüft Alternativen für Biogas-Standorte

H2 und Methanol: Projekt prüft Alternativen für Biogas-Standorte

Wasserstoff und Methanol können Alternativen für Biogas-Anlagen sein, deren Förderung bald ausläuft. Dazu untersucht das Forschungsprojekt  „BioMeSyn“ die Erzeugung von Bio-Methanol an zwei niedersächsischen Bauernhöfen. Methanol-Produktion dient hier als Alternative zur klassischen Verstromung – und ergänzt die etablierte Option der Wasserstofferzeugung aus Biogas. Jetzt fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) das Vorhaben mit 800.000 Euro.

Zukunft Gas wird „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“

Zukunft Gas wird „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“

Zukunft Gas erhält einen neuen Namen: Ab Januar 2025 firmiert der Branchenverband als „Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft“. Die Umbenennung wurde gestern (28.11.) mit großer Mehrheit von den Mitgliedern beschlossen und soll die „konsequente fundamentale Weiterentwicklung der Gaswirtschaft hin zur Nutzung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“ unterstreichen. Kurz zuvor hatte der Verband Kritikpunkte an den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen für Wasserstoffkraftwerke formuliert.