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H2 von der Nordsee: 10-MW-Elektrolyseur für Offshore-Windpark

H2 von der Nordsee: 10-MW-Elektrolyseur für Offshore-Windpark

Die Produktion von grünem Wasserstoff rückt auf die Nordsee hinaus: Im 2010 eröffneten Windpark Alpha Ventus soll ein 10-Megawatt-Elektrolyseur entstehen, um die Machbarkeit der maritimen H2-Erzeugung zu demonstrieren. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die NorthH2 Projektgesellschaft, die Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur-GmbH (DOTI) und die Stiftung Offshore Windenergie diese Woche unterzeichnet.

KfW stellt 24 Milliarden Euro für Wasserstoff-Kernnetz bereit

KfW stellt 24 Milliarden Euro für Wasserstoff-Kernnetz bereit

Die KfW unterstützt den Aufbau des nationalen Wasserstoff-Kernnetzes mit einem Darlehen von 24 Milliarden Euro. Wie die Förderbank heute (27. November) mitteilte, wurde der entsprechende Vertrag am Dienstagabend unterzeichnet. Das Darlehen dient der Finanzierung eines sogenannten Amortisationskontos, mit dem die Differenz zwischen den hohen Anfangsinvestitionen und den zunächst geringen Netzentgelten ausgeglichen werden soll.

Neue Messlösung für Flüssigwasserstoff-Anwendungen

Neue Messlösung für Flüssigwasserstoff-Anwendungen

Gantner Instruments hat ein neues Messmodul für den kryogenen Bereich auf den Markt gebracht. Das „Q.bloxx A105 CR“ soll besonders präzise Temperaturmessungen in Flüssigwasserstoff-Systemen ermöglichen. Damit adressiert der Messtechnik-Hersteller aus Österreich einen wachsenden Bedarf in der Wasserstoffwirtschaft, wie der deutsche Vertriebspartner AMC Systeme mitteilt.

Durchbruch in der H2-Speicherung: Neuer Katalysator für alternativen H2-Träger

Durchbruch in der H2-Speicherung: Neuer Katalysator für alternativen H2-Träger

Forschende der RWTH Aachen, des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung und des Forschungszentrums Jülich haben einen neuartigen Katalysator entwickelt, der die chemische Wasserstoffspeicherung deutlich effizienter machen soll. Dabei zielt er auf ein bislang weniger genutztes H2-Derivat: Ameisensäure. Der auf Ruthenium und Phosphor basierende Feststoffkatalysator sei in Tests über mehrere Tage stabil  geblieben – ein wichtiger Schritt für die praktische Anwendung dieser Technologie.

H2-Branche auf dem Prüfstand: Hoffnungsträger melden Insolvenz an

H2-Branche auf dem Prüfstand: Hoffnungsträger melden Insolvenz an

Die  Wasserstoffbranche steht vor einem Einschnitt: Gleich zwei prominente Unternehmen –  H2-Lkw-Hersteller Quantron und Wasserstoff-Produzent HH2E – haben innerhalb weniger Wochen Insolvenz angemeldet. Die Entwicklung, zu der sich die Schieflage des portugiesischen Herstellers Fusion Fuel gesellt, wirft Fragen über die Stabilität der Geschäftsmodelle sowie die Erreichbarkeit der europäischen Wasserstoffziele auf.

Bilanz zum H2-Hochlauf: EU-Regulierer sehen massive Verzögerungen

Bilanz zum H2-Hochlauf: EU-Regulierer sehen massive Verzögerungen

Die Europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) hat ihren ersten umfassenden Monitoring-Bericht zum europäischen Wasserstoffmarkt veröffentlicht. Er zeigt eine ernüchternde Bilanz. Während die EU bis 2030 auf 20 Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr setzt, liegt die Produktion heute bei nur 22.000 Tonnen. Hohe Kosten, fehlende Infrastruktur und unsichere Nachfrage bremsen den Hochlauf. Der Bericht analysiert die Herausforderungen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft.

Belgischer Hafen verstärkt H2-Importkorridor nach Deutschland

Belgischer Hafen verstärkt H2-Importkorridor nach Deutschland

Mit dem Anfang November erfolgten Beitritt des Hafens Antwerpen-Brügge zur Hy.Region.Rhein.Ruhr formiert sich ein neuer Wasserstoff-Importkorridor nach Deutschland. Denn der zweitgrößte Chemie-Cluster weltweit schließt sich den Häfen Rotterdam und Duisburg an, die bereits im Netzwerk aktiv sind. Die trilaterale Kooperation könnte eine Hauptschlagader der nationalen Wasserstoffversorgung bilden.

Akzeptanz für Wasserstoff-Projekte: Was Bürger überzeugt – und was nicht

Akzeptanz für Wasserstoff-Projekte: Was Bürger überzeugt – und was nicht

Wie stark ist die öffentliche Akzeptanz für H2-Projekte, und wie wichtig ist sie für die Umsetzung von Vorhaben? Eine neue Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf liefert Antworten auf diese Fragen. Johannes Buchner, einer der drei Studienautoren, hat die Ergebnisse der Befragung von 1.200 Menschen aus (künftigen) Wasserstoffregionen exklusiv für H2News zusammengefasst.

Glasherstellung mit 100 Prozent H2 erhält Innovationspreis der Gasbranche

Glasherstellung mit 100 Prozent H2 erhält Innovationspreis der Gasbranche

Der Mainzer Glasproduzent Schott hat den „Innovationspreis Neue Gase 2024″ von BDEW, Zukunft Gas und DVGW für die weltweit ersten erfolgreichen Versuche einer industriellen Glasherstellung mit reinem Wasserstoff erhalten. In der Kategorie Anwendungstechnologie setzte sich das Projekt gegen mehr als 100 eingereichte Vorschläge durch. Die Jury würdigte damit einen wichtigen Durchbruch für die energieintensive Glasindustrie: „Eine Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff in der energieintensiven Glasproduktion ist tatsächlich ohne Kompromisse bei der Glasqualität möglich“, erklärten die Projektleitenden Dr. Lenka Deneke und Dr. Matthias Kaffenberger.

Wasserstoff-Tochter als Lichtblick: Thyssenkrupp Nucera meldet Rekordquartal

Wasserstoff-Tochter als Lichtblick: Thyssenkrupp Nucera meldet Rekordquartal

Der Elektrolyseurbauer Thyssenkrupp Nucera entwickelt sich zum Lichtblick im kriselnden Industriekonzern: Während die Stahlsparte der Essener Konzernmutter Wertberichtigungen von einer Milliarde Euro verkraften muss, konnte die Dortmunder Wasserstoff-Tochter ihren AWE-Umsatz im vierten Quartal 2023/24 verdoppeln. Die Gesamtjahresziele wurden erreicht, der Konzernumsatz lag wie prognostiziert zwischen 820 und 900 Millionen Euro. Allerdings drücken die Anlaufkosten für die geplante Expansion noch auf das operative Ergebnis.

Europäische Wasserstoffbank: Zweite Auktion mit doppeltem Budget

Europäische Wasserstoffbank: Zweite Auktion mit doppeltem Budget

Die Europäische Wasserstoffbank kann ihre zweite Auktionsrunde mit deutlich erhöhtem Budget starten. Wie die EU-Kommission gestern (18. November) mitteilte, beteiligen sich diesmal auch Spanien, Litauen und Österreich mit insgesamt über 700 Millionen Euro am „Auctions-as-a-Service“-Mechanismus.  Zusammen mit den 1,2 Milliarden Euro aus dem EU-Innovationsfonds stehen damit rund 2 Milliarden Euro für die nächste Ausschreibung zur Verfügung – mehr als doppelt so viel wie beim ersten Mal.