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Wasserstoff aus Sachsen-Anhalt: Linde baut weiteren Elektrolyseur in Leuna

Wasserstoff aus Sachsen-Anhalt: Linde baut weiteren Elektrolyseur in Leuna

Linde baut einen zusätzlichen 5-Megawatt-Elektrolyseur in Leuna. Das Projekt erhält 4,3 Millionen Euro aus Landesmitteln, wie der Konzern am Mittwoch (13. August) mitteilte. Bis Ende 2026 soll die alkalische Elektrolyseanlage jährlich 450 Tonnen Wasserstoff für die Chemieindustrie der Region erzeugen. Damit ergänzt sie die bestehende 24-MW-Elektrolyse von Linde am selben Standort.

„Wasserstoff-BHKW sind noch ein Nischensegment, aber das Interesse wächst rasant”

„Wasserstoff-BHKW sind noch ein Nischensegment, aber das Interesse wächst rasant”

2G entwickelt seit 30 Jahren Blockheizkraftwerke (BHKW). Anfangs versorgte der Hersteller aus dem Münsterland vor allem Landwirte und war daher auf Biogas spezialisiert. Später kamen neue Anwendungen und der Erdgas-Betrieb hinzu. 2012 baute 2G erstmals eine wasserstoffbetriebene Anlage. Im Interview erklärt Jan van Ooijen, was die „H2-BHKW“ anderen Optionen zur dezentralen Stromversorgung voraushaben und wie sich das Unternehmen auf den Wasserstoffhochlauf vorbereitet.

Genug Wasser für Wasserstoff: DIW sieht deutschlandweit keine Engpässe

Genug Wasser für Wasserstoff: DIW sieht deutschlandweit keine Engpässe

Für die Wasserstoffproduktion steht genügend Wasser zur Verfügung: Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Demnach mache der Wasserbedarf der in Deutschland bis 2030 geplanten Elektrolyse-Kapazitäten nur 0,15 Prozent der heutigen Wasserentnahme aus. Auch die Wasserkosten spielen laut der Studie nur eine geringe Rolle für die Wirtschaftlichkeit. Entscheidend seien hingegen der Preis für erneuerbare Energien sowie der zügige Ausbau des Wasserstoffkernnetzes.

H2Start: Förderung für H2-Projekt von Deutschland, Frankreich und der Schweiz

H2Start: Förderung für H2-Projekt von Deutschland, Frankreich und der Schweiz

Das trinationale Projekt H2Start erhält öffentliche Fördermittel für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in der Grenzregion Deutschland–Frankreich–Schweiz. Die Wasserstoffinitiative 3H2 und die saarländische Wasserstoffagentur H2Saar wollen in dem Vorhaben Unternehmen durch Wissenstransfer und Kooperationen den Einstieg in die H2-Wirtschaft erleichtern. Insgesamt stehen 120.000 Euro von EU und dem Land Baden-Württemberg zur Verfügung.

H2-Speicherung in Salzen: Mecklenburg-Vorpommern startet neues Projekt

H2-Speicherung in Salzen: Mecklenburg-Vorpommern startet neues Projekt

Ein Forschungsverbund in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt eine alternative Wasserstoffspeichertechnologie ohne Hochdruck oder Tieftemperatur. Das mit 4,4 Millionen Euro geförderte Projekt FormaPort setzt auf Kaliumverbindungen als kostengünstiges und sicheres Speichermedium. Die Technologie könnte herkömmliche Druckgas- und Flüssigwasserstoff-Speicher ergänzen oder ersetzen. Beteiligt sind neben der H2Apex-Tochter Akros Energy die Hochschule Wismar, das Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) sowie die TAB GmbH.

Wasserstoff-Netzwerke: Hydrogen Metropole Ruhr neu im H2-Marktspiegel

Wasserstoff-Netzwerke: Hydrogen Metropole Ruhr neu im H2-Marktspiegel

Die Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR) ist die zentrale Vernetzungsinstanz für den Wasserstoffhochlauf im Ruhrgebiet. Als Initiative der Business Metropole Ruhr GmbH – der Wirtschaftsförderung für 53 Städte und Gemeinden der Region – bringt die HyMR seit 2021 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik zusammen und treibt so die Transformation einer der größten Industrieregionen Europas voran. Ab sofort verstärkt die HyMR auch den H2-Marktspiegel – herzlich willkommen!

„Wir schließen eine entscheidende Marktlücke“

„Wir schließen eine entscheidende Marktlücke“

Das 2022 gegründete Start-up REJOOL hat sich mit seinen kompakten Hochdruck-Kompressoren auf einen technologisch anspruchsvollen Nischenmarkt spezialisiert – und trifft damit einen wachsenden Bedarf. Im Interview erklärt CEO Luca Hillebrand, wie das Unternehmen erste Installationen erfolgreich umsetzen konnte – und damit eine Marktlücke schließt.

Wasserstoff aus Lubmin: Großinvestor steigt in 100-MW-Projekt ein

Wasserstoff aus Lubmin: Großinvestor steigt in 100-MW-Projekt ein

Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) steigt als Mehrheitsinvestor beim IPCEI-geförderten Wasserstoffprojekt von H2APEX in Lubmin ein. Der dänische Infrastrukturfonds übernimmt 70 Prozent an der ersten Ausbaustufe mit 100 MW Elektrolysekapazität und investiert zunächst 15 Millionen Euro. Die Anlage soll ab 2028 jährlich bis zu 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff für die Flow-Pipeline produzieren.

Dichtungen für die Wasserstoffindustrie: IDT verstärkt H2-Marktspiegel

Dichtungen für die Wasserstoffindustrie: IDT verstärkt H2-Marktspiegel

Die IDT Industrie- und Dichtungstechnik GmbH aus Essen ist ein international aktiver Hersteller von hochwertigen Dichtungslösungen. Unter dem Motto „Smart Gasketeers“ entwickelt das mittelständische Familienunternehmen mit über 200 Mitarbeitenden individuelle Dichtungssysteme für die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette – von der Elektrolyse über den Transport und die Speicherung bis hin zur Nutzung. Ab sofort ist IDT auch im H2-Marktspiegel zu finden – herzlich willkommen!