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Industrie 4.0: Automatischer Prüfstand für PEM-Elektrolyseure

Industrie 4.0: Automatischer Prüfstand für PEM-Elektrolyseure

Der Bamberger Maschinbauer Albert & Hummel hat einen vollautomatischen Prüfstand entwickelt, der PEM-Elektrolyseure für ihren Einsatz vorbereitet. Das System konditioniert die Membranen durch präzise gesteuerte Reinstwasser-Prozesse und soll dadurch reproduzierbare Testergebnisse ermöglichen. Die technische Umsetzung erfolgte in Kooperation mit Bürkert Fluid Control Systems.

H2 on air Special, Folge 2: Prof. Mario Ragwitz, TransHyDE

H2 on air Special, Folge 2: Prof. Mario Ragwitz, TransHyDE

Prof. Dr. Mario Ragwitz, Direktor der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie, blickt auf vier Jahre Forschung beim Wasserstoff-Leitprojekt TransHyDE zurück. Im Rahmen von TransHyDE hat der Projektkoordinator mit seinem Verbund „Systemanalyse“ die theoretische Grundlage für Deutschlands Wasserstoffinfrastruktur gelegt. Im Gespräch erläutert er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem 145-Millionen-Euro-Projekt, die Herausforderungen beim Hochlauf einer völlig neuen Infrastruktur und wie das Nachfolgeprojekt TransHyDE 2.0 konkrete Lösungen für die Umsetzung liefern soll.

„Wir sehen ein echtes Momentum in der Wasserstoffwirtschaft“

„Wir sehen ein echtes Momentum in der Wasserstoffwirtschaft“

Für H2APEX-Geschäftsführer Peter Rößner hat die Wasserstoffwirtschaft das „Tal der Tränen“ durchschritten. Während politisch neue Weichen gestellt werden, baut er sein Unternehmen systematisch aus: Mit der strategischen Übernahme der HH2E Werk Lubmin GmbH sicherte sich H2APEX kürzlich die letzten Top-Standorte in Lubmin, zudem versorgen die Rostocker bereits Europas größte Wasserstoffbusflotte und entwickeln neuartige H2-Speicher auf Basis von Backpulver. Im H2Talk erklärt der CEO, wie sich Wasserstoffprojekte heute bewerkstelligen lassen – und warum die Branche aus seiner Sicht endlich wieder Fahrt aufnimmt.

Filtrationslösungen für H2-Mobilität und Elektrolyse

Filtrationslösungen für H2-Mobilität und Elektrolyse

Das Münsteraner Unternehmen Hengst Filtration entwickelt Filtrationslösungen für die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Bei der vom Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) und dem Transformationsnetzwerk automotivelandNRW mitorgansierten 5. cH₂ance-Innovationsrunde Wasserstoffmobilität präsentierte das Unternehmen seine Produkte für Wasserstoffmotoren, Brennstoffzellen und Elektrolyse-Anlagen. Rund 70 Teilnehmer diskutierten dabei Chancen und Hürden der Wasserstoffmobilität.

„Jede Wasserstoffanlage beginnt als komplexes Immobilienprojekt“

„Jede Wasserstoffanlage beginnt als komplexes Immobilienprojekt“

Lubmin wird Deutschlands Wasserstoff-Hotspot: Die PtX Development GmbH plant hier eine 1-GW-Elektrolyseanlage – das mittlerweile fünfte H2-Großprojekt an dem Ostsee-Standort. Der Geschäftsführer und ehemalige Immobilienentwickler Dr. Alan Cadmus erklärt im Interview, wieso er in die Wasserstoffbranche gewechselt ist, weshalb Lubmin perfekte Bedingungen bietet und wie sich die Zusammenarbeit der Wasserstoff-Pioniere vor Ort gestaltet.

Bundesnetzagentur legt Hochlaufentgelt für das Wasserstoff-Kernnetz fest

Bundesnetzagentur legt Hochlaufentgelt für das Wasserstoff-Kernnetz fest

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das Hochlaufentgelt für das Wasserstoff-Kernnetz auf 25 €/kWh/h/a festgelegt. Das Entgelt liegt damit viermal höher als im Erdgasnetz und am oberen Rand des beauftragten Gutachtens. Industrieverbände warnen vor prohibitiven Kosten für den Wasserstoffhochlauf. BNetzA-Präsident Klaus Müller betont hingegen die neue „Planungssicherheit für alle Marktbeteiligten“ und einen „Zugang zum Wasserstoff-Kernnetz zu einem angemessenen Preis“.

Grünen Wasserstoff tanken: Standort in Hessen erhält RFNBO-Zertifikat

Grünen Wasserstoff tanken: Standort in Hessen erhält RFNBO-Zertifikat

Ein weiterer Elektrolyseur in Deutschland ist RFNBO-zertifiziert: Die 5-MW-Anlage von ABO Energy in Hünfeld-Michelsrombach kann ihren Wasserstoff nun für den THG-Quotenhandel nutzen. Vergangene Woche hat die zuständige Projektgesellschaft „ABO Wind Wasserstoff Michelsrombach GmbH & Co. KG“ vom TÜV das entsprechende Zertifikat nach dem CertifHy EU RNFBO Voluntary Scheme für grünen Wasserstoff erhalten.

TENP III in Betrieb: 110-km-Pipeline ist bereit für künftigen Wasserstofftransport

TENP III in Betrieb: 110-km-Pipeline ist bereit für künftigen Wasserstofftransport

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) Open Grid Europe (OGE) und Fluxys TENP haben die Trans-Europa-Naturgas-Pipeline III (TENP III) nach dreijähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Die 110 Kilometer lange Leitung zwischen Deutschland und der Schweiz ist nach Angaben der FNB vollständig auf den späteren Wasserstofftransport ausgelegt. Die Unternehmen prüfen derzeit mit Partnern Importrouten für Wasserstoff über Italien und die Schweiz nach Deutschland.

„CO2-neutral und autark“: Wasserstoff-BHKW starten am Hafen Duisburg

„CO2-neutral und autark“: Wasserstoff-BHKW starten am Hafen Duisburg

Rolls-Royce Power Systems und die Duisburger Hafen AG haben ein erneuerbares Energiesystem für das neue Duisburg Gateway Terminal eröffnet. Kernstück sind zwei mtu-Blockheizkraftwerke, die mit 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden – nach Angaben der Unternehmen eine Weltpremiere. Neben den Wasserstoff-BHKW nutzt das Energiesystem am Duisburger Hafen Brennstoffzellen, Batteriespeicher und Photovoltaik.

Neue Standards für kohlenstoffarmen Wasserstoff verabschiedet

Neue Standards für kohlenstoffarmen Wasserstoff verabschiedet

Die Europäische Kommission hat neue Regeln für kohlenstoffarmen Wasserstoff und Kraftstoffe verabschiedet. Die Standards ergänzen die bestehenden Vorschriften für erneuerbaren („grünen“) Wasserstoff und komplettieren den EU-Rechtsrahmen. Der Regelung zufolge gilt Wasserstoff als kohlenstoffarm, wenn seine Produktion mindestens 70 Prozent weniger Treibhausgasemissionen verursacht als fossile Referenzbrennstoffe. Branchenverbände wie Hydrogen Europe begrüßen die Rechtssicherheit, kritisieren aber „unverhältnismäßige Berichtspflichten“.

„Das Verhalten der EU-Kommission grenzt an Arbeitsverweigerung“

„Das Verhalten der EU-Kommission grenzt an Arbeitsverweigerung“

Aus der Wasserstoffwelt kamen zuletzt mehrere Hiobsbotschaften: Konzerne wie ArcelorMittal, LEAG und EWE AG stoppten kurz nacheinander Projekte. Doch Jorgo Chatzimarkakis, CEO von Hydrogen Europe, warnt vor Pessimismus. Das Problem sei nicht die Wirtschaftlichkeit, sondern Überregulierung aus Brüssel: Ein „toxischer Technologie-Positivismus“ treibe europäische Unternehmen nach China. Im H2Talk stellt der ehemalige EU-Parlamentarier dem seine Vision einer „souveränen Marktwirtschaft“ entgegen und zeigt auf, wie Europa industrielle Unabhängigkeit zurückgewinnen kann. Dabei setzt er unter anderem auf weißen Wasserstoff, innovative Start-ups und eine neue Allianz gegen die RED-Kriterien der EU-Kommission.

e-Fuels auf hoher See: H2Mare startet erste schwimmende PtX-Plattform

e-Fuels auf hoher See: H2Mare startet erste schwimmende PtX-Plattform

In Bremerhaven ist die nach Angaben der Betreiber weltweit erste schwimmende Plattform zur Produktion von e-Fuels in Betrieb gegangen. Das Wasserstoff-Leitprojekt H2Mare will auf der 60 x 15 Meter großen Barge auf hoher See e-Fuels aus grünem Wasserstoff per Fischer-Tropsch-Synthese erzeugen. Die Forschungsarbeit soll wichtige Erkenntnisse für den Aufbau größerer Power-to-X-Anlagen liefern.