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Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus

Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus

Das französische Unternehmen Lhyfe erweitert seine Position im europäischen Wasserstoffmarkt auf mehreren Ebenen. Der Wasserstoffproduzent hat mit dem Industriegasekonzern Messer einen zehnjährigen Liefervertrag abgeschlossen. Außerdem beteiligt sich das deutsche Unternehmen mit 30 Prozent an vier Wasserstoffproduktionsstandorten in Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus versorgt Lhyfe aktuell eine mobile Wasserstofftankstelle, die sechs Brennstoffzellenbusse der Weser-Ems-Bus betankt. So können die H₂-Busse betrieben werden, bis die für 2026 geplante stationäre Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen wird. Parallel dazu wächst die Transportflotte des französischen Unternehmens auf 84 Wasserstoffcontainer.

Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung

Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung unter dem Dortmund-Ems-Kanal wieder her. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

Global Hydrogen Review 2026: IEA senkt Prognose für grünen Wasserstoff deutlich

Global Hydrogen Review 2026: IEA senkt Prognose für grünen Wasserstoff deutlich

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihren Global Hydrogen Review 2026 veröffentlicht. Der Bericht liefert eine Bestandsaufnahme zu Produktion, Nachfrage, Politik, Infrastruktur, Handel und Investitionen im Wasserstoffsektor weltweit. Darin korrigiert die IEA ihre Erwartungen für emissionsarmen Wasserstoff deutlich nach unten: Der Nahost-Konflikt stört die globalen Lieferketten für Wasserstoffprodukte, Investitionsentscheidungen bleiben aus, und chinesische Elektrolyseure drücken die Preise. Als entscheidenden Engpass der Branche identifiziert die IEA dabei vor allem die fehlende Nachfrage.

Forschungsprojekt untersucht Wasserstoffproduktion aus Abwasser

Forschungsprojekt untersucht Wasserstoffproduktion aus Abwasser

Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) hat das Forschungsprojekt reSYNERGY gestartet. Ein Konsortium aus Wasser- und Energiewirtschaft untersucht bis März 2029, wie kommunales Abwasser für die Produktion von grünem Wasserstoff nutzbar gemacht werden kann. Ziel ist eine resilientere Wasser- und Energieversorgung bis 2035.

Wasserstoffproduktion: Neues Projekt erschließt Sauerstoff-Nutzung im Ruhrgebiet

Wasserstoffproduktion: Neues Projekt erschließt Sauerstoff-Nutzung im Ruhrgebiet

Bei der Produktion von grünem Wasserstoff entsteht Sauerstoff als Nebenprodukt. Das Fraunhofer IEG und die Stadtwerke-Kooperation Trianel haben das Forschungsprojekt O2Hamm gestartet und untersuchen nun, wie sich dieser Sauerstoff in der Region Hamm und im Ruhrgebiet sinnvoll nutzen lässt. Dafür entwickeln die Projektpartner konkrete Versorgungskonzepte und befragen mittelständische Unternehmen zu ihrem Bedarf.

Industriequote für Wasserstoff: EWI-Studie zeigt Konflikt bei RED-III-Umsetzung

Industriequote für Wasserstoff: EWI-Studie zeigt Konflikt bei RED-III-Umsetzung

Die RED-III-Industriequote soll bis 2030 den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Industrie auf 42 Prozent erhöhen. Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) hat in einer Studie die Kostenwirkungen dieser Quote untersucht. Die Studie zeigt anhand der Wertschöpfungsketten Ammoniak und Stahl, wie sich Mehrkosten auf Düngemittel, Agrarprodukte und Autos auswirken und warum der regulatorische Ansatzpunkt über Wettbewerbsfähigkeit und Transformationstempo entscheidet.

Gasaufbereitung in Bad Lauchstädt besteht Dichtheitsprüfung

Gasaufbereitung in Bad Lauchstädt besteht Dichtheitsprüfung

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden. Die Anlage bereitet den Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur für die industrielle Nutzung auf und bringt das grüne Gas auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent. Mit der bestandenen Dichtheitsprüfung ist die Anlage nun bereit für den stufenweisen Hochlauf.

Wasserstoffbank: Deutscher H2-Produzent sichert sich Förderung für Großelektrolyseur in Dänemark

Wasserstoffbank: Deutscher H2-Produzent sichert sich Förderung für Großelektrolyseur in Dänemark

Die Europäische Wasserstoffbank hat das Projekt Albatros von Hy2gen in Dänemark zur Förderung ausgewählt. Die geplante Elektrolyseanlage mit 100 MW Leistung soll RFNBO-zertifizierten Wasserstoff für deutsche Industriekunden produzieren, die Energieunabhängigkeit Europas stärken und zur Entwicklung einer wettbewerbsfähigen europäischen Wasserstoffwirtschaft beitragen. Die Förderung beträgt knapp 140 Millionen Euro über zehn Jahre. Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, der Betrieb soll 2031 starten.

Niederländisches Militär setzt erstmals Wasserstoff-Lkw ein

Niederländisches Militär setzt erstmals Wasserstoff-Lkw ein

Das niederländische Verteidigungsministerium hat drei Wasserstoff-Lkw in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge vom Typ MAN hTGX verfügen nicht über eine Brennstoffzelle, sondern nutzen einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Die niederländischen Streitkräfte setzen erstmals diese Antriebstechnik in ihrem Fuhrpark ein.  Die Regionale Vervoerscompagnie 210 will die Wasserstoff-Lkw für Liniendienste sowie den Transport von Stückgut, Material und Kraftstoff einsetzen.

Digitale Sensorik sichert Elektrolyseprozess für grünen Wasserstoff

Digitale Sensorik sichert Elektrolyseprozess für grünen Wasserstoff

Ein Anwendungsbericht von JUMO zeigt, wie ein Elektrolyse-Projekt nahe Fulda auf digitale IO-Link-Sensorik zur Überwachung von Temperatur und Leitfähigkeit setzt. Statt separater Leitungen für Energie und Sensordaten genügt ein einziges Kabel. Dadurch sinkt der Verdrahtungsaufwand um bis zu 50 Prozent. Die digitalen Sensoren lassen sich zudem zentral parametrieren und per Fernzugriff warten. Das Projekt zeigt, wie sich Anlagentechnik und Prozessüberwachung in der Wasserstoffproduktion digitalisieren lassen.

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