Billions from the COVID-19 relief fund are being channeled into the energy transition and hydrogen projects

Die EU-Kommission hat 4,6 Milliarden Euro aus der europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) an Deutschland ausgezahlt. Es handelt sich um die dritte Zahlung im Rahmen des nationalen Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP). Die Mittel sollen unter anderem Wasserstoffprojekte fördern. Der Fonds wurde 2021 als Reaktion auf die Corona-Pandemie aufgelegt. Mindestens 37 Prozent der Mittel müssen in Klimaschutzmaßnahmen investiert werden.

von | 19.05.26

400 Milliarden Euro hat die EU seit 2021 aus dem Wiederaufbaufonds ausgezahlt, der ursprünglich als Reaktion auf Corona ausgelegt war.
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Milliarden aus Corona-Fonds fließen in Energiewende und Wasserstoffprojekte

Deutschland hat mit dieser Tranche insgesamt 24,3 Milliarden Euro aus dem Wiederaufbaufonds abgerufen, der 2021 als Reaktion auf die Corona-Pandemie aufgelegt wurde. Von der Gesamtzuweisung von 30,3 Milliarden Euro entspricht das 80 Prozent. Die verbleibenden rund 6 Milliarden Euro sollen im Rahmen des vierten und letzten Zahlungsantrags abgerufen werden. 79 Prozent aller Meilensteine und Zielwerte des DARP gelten als erfüllt.

Zu den explizit geförderten Maßnahmen zählen Wasserstoffprojekte, die Europas Position im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien stärken sollen. Daneben fließen Mittel in energieeffiziente Gebäudesanierungen, den Kauf von Elektrofahrzeugen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Weitere Investitionen betreffen die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

Der DARP stellt 1,5 Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte im Rahmen des IPCEI (Important Projects of Common European Interest) bereit. Gefördert werden Projekte zur Erzeugung, Infrastruktur und Nutzung von grünem Wasserstoff. Durch die geförderten Projekte sollen unter anderem Erzeugungsanlagen entstehen, sowie Vorhaben der Stahl- und Chemieindustrie und Projekte im Bereich Infrastruktur und Mobilität.

Gesamtvolumen überschreitet 400 Milliarden Euro

Die ARF wurde 2021 als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie aufgelegt. Sie bildet das Kernstück von NextGenerationEU, dem befristeten Wiederaufbauprogramm der EU. Die Mittel sind nicht ausschließlich für Pandemiehilfen bestimmt: Der Großteil fließt in strukturelle Reformen und Investitionen in die grüne und digitale Transformation.

Die aktuelle Auszahlung bringt das kumulierte Gesamtvolumen aller RRF-Zahlungen in der EU auf über 400 Milliarden Euro. Die ARF ist das Kernstück des europäischen Aufbauprogramms NextGenerationEU. Die Zahlungen erfolgen ausschließlich leistungsbasiert, das heißt, nach nachgewiesener Umsetzung vereinbarter Reformen und Investitionen. Das Programm endet 2026. Mitgliedstaaten müssen alle ausstehenden Meilensteine bis August 2026 abschließen und letzte Zahlungsanträge bis September 2026 einreichen.

(Quelle: Bundesministerium der Finanzen/European Commission/2026)

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