Frankreich fördert 100-MW-Elektrolyseur mit 149 Mio. Euro

Lhyfe hat von der französischen Regierung die Zusage für einen Zuschuss von bis zu 149 Mio. Euro erhalten. Die finanzielle Unterstützung erhält das französische Unternehmen für den Bau einer 100 MW-Elektrolyseanlage in der Nähe von Le Havre. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission als IPCEI ausgewählt.

von | 27.03.24

Matthieu Guesné, CEO von Lhyfe
© Lhyfe
Matthieu GUESNE Lhyfe

27. März 2024 | Der Wasserstoffproduzent Lhyfe hat von der französischen Regierung die Zusage für einen Zuschuss von bis zu 149 Mio. Euro erhalten. Die finanzielle Unterstützung erhält das französische Unternehmen für den Bau einer 100-MW-Elektrolyseanlage in der Nähe von Le Havre. Der Elektrolyseur wurde von der Europäischen Kommission als IPCEI ausgewählt.

Lhyfe

Matthieu Guesné, CEO von Lhyfe und Roland Lescure, Minister für Industrie und Energie (© Lhyfe)

Anlässlich der 7. „Rencontres de l’Axe Seine“ besuchte Roland Lescure, Delegierter des französischen Ministeriums für Industrie und Energie, das Industriegebiet Le Havre. Im Rahmen dessen gab er dem Lhyfe-Elektrolyseur die Zusage der finanziellen Unterstützung der französischen Regierung.

Das französische Unternehmen plant den Bau eines 100-MW-Elektrolyseurs in der Nähe des Grand Canal du Havre, einem der größten Industriehafengebieten Europas. Mit dem Elektrolyseur will das Unternehmen dort bis zu 34 t grünen Wasserstoff täglich produzieren

Die Produktionsstätte von Lhyfe soll auf einem 2,8 ha großen Grundstück in Gonfreville-l’Orcher errichtet werden. Die in Betriebnahme ist für 2028 geplant.

Wasserstoff für grünes Ammoniak

Der Standort befindet sich in der Nähe des Yara-Werks in Le Havre. Dort produziert das norwegische Chemieunternehmen Ammoniak und will für dessen Dekarbonisierungsziele grünen Wasserstoff einsetzen. Yara plant auch die Abnahme von Wasserstoff aus der von Lhyfe geplanten Anlage.

Matthieu Guesné, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Lhyfe, erklärte: „Dieses Projekt ist eine Antwort auf die Herausforderungen des Industriehafens von Le Havre: eine 100-MW-Anlage, die bis zu 34 t dekarbonisierten Wasserstoff pro Tag produzieren kann. Diese Anlage führt uns in Richtung eines grüneren Horizonts! Die Region hat einen enormen Bedarf, und wir können ihn mit einer sauberen, ausgereiften und angemessenen Technologie decken.“

Die Durchführung des Projekts hänge noch von der Erteilung von Betriebs- und Baugenehmigungen sowie den endgültigen Investitionsentscheidungen durch den Wasserstoff-Produzenten und seine Partner ab.

 

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(Quelle: Lhyfe/2024)

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