Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Bund und Freistaat Bayern unterstützen BMW-Projekt zu Wasserstoffantrieben

Die BMW Group erhält vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) eine Förderung im Rahmen der europäischen IPCEI-Initiative (Important Projects of Common European Interest) für das Projekt „HyPowerDrive“.

von | 20.11.25

Joachim Post, Markus Söder, Patrick Schnieder und Hubert Aiwanger (v. l. n. r.) bei der Förderbescheidübergabe für das IPCEI-Wasserstoff-Projekt.
Quelle: BMV
Bund und Freistaat Bayern unterstützen BMW-Projekt zu Wasserstoffantrieben

Das Projekt fokussiert auf Forschung und Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie des Unternehmens. Die BMW Group wertet die Förderung als Zeichen für das Interesse von Bund und Land an technologischen Innovationen und der weiteren Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland.

Das Unternehmen arbeitet seit längerem an der Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie und möchte damit unterschiedliche Antriebslösungen im Mobilitätssektor voranbringen.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärte: „Die Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle ist ein wichtiger Baustein, um unsere Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Mit HyPowerDrive stärkt BMW die technologische Vielfalt und Wettbewerbsfähigkeit des Automobilstandorts Deutschland. Das Projekt steht exemplarisch für unseren technologieoffenen Ansatz – denn wir brauchen alle klimafreundlichen Antriebe, um die Verkehrswende erfolgreich zu gestalten.“

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte: „Strategische Allianz für das Auto der Zukunft: Der Bund und Bayern fördern das neue BMW Wasserstoffprojekt ‚HyPowerDrive‘ mit insgesamt 273 Mio. Euro. Heute war mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder die Bescheidübergabe an BMW-Entwicklungsvorstand Dr. Joachim Post. Unsere Philosophie von moderner Wirtschaftspolitik: Wir fördern die Forschung an neuen Technologien, anstatt mit viel Geld veraltete Industrien zu subventionieren. Denn nur Innovation wird langfristig Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserem Land schaffen. Wir dürfen das Auto nicht aufgeben und der Konkurrenz wie China überlassen. Wir brauchen Hightech-Verbrenner, aber auch Elektro und Technologien wie Wasserstoff. Es geht nur mit Technologieoffenheit und Angeboten für die unterschiedlichen Märkte der Welt.“

Ausblick auf den BMW iX5 Hydrogen

Ab 2028 plant der Autohersteller die Einführung des BMW iX5 Hydrogen. Das Unternehmen verweist auf ein breites Antriebsportfolio, das konventionelle Antriebe, Plug-in-Hybride, batterieelektrische Fahrzeuge sowie künftig auch wasserstoffbetriebene Varianten umfasst. Ziel ist es, unterschiedliche Marktanforderungen bedienen zu können.

Die zugrunde liegende Brennstoffzellentechnologie basiert auf der dritten Generation des gemeinsam mit der Toyota Motor Corporation entwickelten Systems. Dieses soll kompakter, effizienter und leistungsfähiger sein. Erste Prototypen entstehen in BMW-Kompetenzzentren in München und im Werk Steyr, weitere Komponenten werden im Werk Landshut gefertigt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus
Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus

Das französische Unternehmen Lhyfe erweitert seine Position im europäischen Wasserstoffmarkt auf mehreren Ebenen. Der Wasserstoffproduzent hat mit dem Industriegasekonzern Messer einen zehnjährigen Liefervertrag abgeschlossen. Außerdem beteiligt sich das deutsche Unternehmen mit 30 Prozent an vier Wasserstoffproduktionsstandorten in Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus versorgt Lhyfe aktuell eine mobile Wasserstofftankstelle, die sechs Brennstoffzellenbusse der Weser-Ems-Bus betankt. So können die H₂-Busse betrieben werden, bis die für 2026 geplante stationäre Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen wird. Parallel dazu wächst die Transportflotte des französischen Unternehmens auf 84 Wasserstoffcontainer.

mehr lesen
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung unter dem Dortmund-Ems-Kanal wieder her. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

mehr lesen

H2 Talk

„Wenn ein Wasserstoffbedarf besteht, ergibt sich der Rest von selbst“
„Gewünscht sind sichere, zuverlässige und unkomplizierte Lösungen“
„Wir sehen eine klare Entwicklung hin zu modularen, skalierbaren Wasserstoffsystemen“

Publikationen