Die Clean Hydrogen Partnership befindet sich in der Phase der Technologieskalierung. Gefördert werden Projekte zu erneuerbarer Wasserstoffproduktion, Speicherlösungen, Brennstoffzellen für Schwerlastverkehr und Schifffahrt. Die Projekte sollen Kosten senken, Zuverlässigkeit erhöhen und Investitionsrisiken reduzieren.
Valérie Bouillon-Delporte, Executive Director der Clean Hydrogen Partnership, erklärte: Die Ausschreibung zielt auf eine wettbewerbsfähige Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Europa. Das Programm adressiert Brennstoffzellenleistung, Elektrolyse-Effizienz sowie Kosten, Langlebigkeit, Sicherheit und Infrastruktur.
Fördermittel nach Technologiebereichen aufgeteilt
Die Mittel verteilen sich gemäß ihrer Strategic Research Agenda auf sechs Bereiche:
- Erneuerbare Wasserstoffproduktion: 16 Millionen Euro
- Wasserstoffspeicherung und -verteilung: 17,5 Millionen Euro
- Transport: 25 Millionen Euro
- Wärme und Strom: 16 Millionen Euro
- Bereichsübergreifende Themen: 5,5 Millionen Euro
- Hydrogen Valleys: 25 Millionen Euro
Bewerbungsfrist endet Mitte April
Anträge müssen bis zum 15. April 2026 um 17:00 Uhr CEST über das EU Funding and Tenders Portal eingereicht werden. Am 21. Januar findet ein entsprechender Informationstag in Brüssel statt. Details zur Ausschreibung finden Sie auf der Website.
Die Clean Hydrogen Partnership wurde am 19. November 2021 durch eine Verordnung des EU-Rates gegründet und ist der Nachfolger des Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU). Die EU unterstützt sie zwischen 2021-2027 mit 1 Milliarde Euro. Die erste Ausschreibung startete am 31. März 2022 mit einem Budget von 300,5 Millionen Euro.










