Die Projekte sollen jeweils eine Fördersumme von bis zu 15 Millionen Euro erhalten. Gefördert werden die Projekte im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“. Diese Richtlinie wird von der Programmgesellschaft NOW GmbH koordiniert sowie durch den Projektträger Jülich umgesetzt.
Mit den drei neuen „HyPerformer“-Regionen umfasse „HyLand“ nun 54 geförderte Wasserstoffregionen.
Rügen-Stralsund: Anwendungen im Regional- und Güterverkehr
Die Region Rügen-Stralsund plant eine integrierte Wasserstoffwertschöpfung. Mithilfe der Förderung sollen Anwendungen im Regional- und Güterverkehr ermöglicht werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, die bei der Wasserstofferzeugung entstehende Abwärme in ein lokales Nahwärmenetz einzuspeisen.
Erfurt: Aufbau eines Güterverkehrszentrums
In Erfurt entstehe im Rahmen von „TH2ECO‑Mobility“ ein Gütervekehrszentrum. Dieses soll künftig mit Wasserstoff-Lkw sowie einer Betankungsinfrastruktur auf Basis regional erzeugten Wasserstoffs betrieben werden.
Dadurch sollen jährlich rund 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Rhein-Ruhr: Wasserstoff-Rollout geplant
Die Region Rhein-Ruhr plant, einen großskaligen Wasserstoff-Rollout zu realisieren. Das Projekt soll die Erzeugung von grünem Wasserstoff mit einem Netz an Betankungsinfrastruktur für Busse, kommunale Flotten, Logistikfahrzeuge sowie Pkw verbinden.
Dreistufiger Förderansatz
Seit dem Jahr 2019 unterstützt das Bundesministerium für Verkehr mit dem Programm „HyLand“ Regionen sowohl bei der Entwicklung als auch der Umsetzung lokaler Wasserstoffstrategien für den Verkehr. Der dreistufige Ansatz reicht von der Netzwerkbildung („HyStarter“) über die Konzeptentwicklung („HyExperts“) bis zur Umsetzung konkreter Projekte („HyPerformer“).










