Neoxid Hydrogen hat Ende Juni den Förderbescheid für das Projekt HyTec (Hydrogen Technologies) erhalten. Nordrhein-Westfalens Regierungspräsident Thomas Schürmann übergab den Bescheid persönlich.
Im Anschluss an die Übergabe fand am Standort Neuss ein Rundgang statt. Dabei konnten sich Gäste über die geplanten Baumaßnahmen sowie die künftige Entwicklung des Unternehmens informieren.
Serienfertigung von Wasserstoffsensoren in Neuss geplant
Mit HyTec will Neoxid Hydrogen am Standort Neuss eine Produktionshalle mit automatisierter Serienfertigung für Wasserstoffsensoren und katalytische Wasserstoff-Brenner errichten. Die Sensoren sollen Wasserstofflecks in Echtzeit erkennen und so zu einer sicheren Nutzung von Wasserstoff beitragen. Die Wasserstoff-Brenner sollen eine emissionsfreie Verbrennung ermöglichen und somit einen Beitrag für klimafreundliche Anwendungen in Industrie und Gebäudetechnik leisten.
Dr. Dieter Ostermann, Vorstandsvorsitzender bei Neoxid Hydrogen, erklärte, mit HyTec schaffe das Unternehmen die Voraussetzungen, seine Wasserstofftechnologien künftig in größeren Stückzahlen zu produzieren. Die Förderung ermögliche den nächsten Wachstumsschritt und schaffe zudem Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten will Neoxid Hydrogen nach eigenen Angaben der weltweit steigenden Nachfrage nach Wasserstoffsensorik und Sicherheitstechnologien gerecht werden.
EU-Mittel unterstützen das Vorhaben
Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 mit rund 2,04 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.
Das EFRE/JTF-Programm setzt sich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF) zusammen. Insgesamt stellt die EU damit für Nordrhein-Westfalen rund 1,9 Milliarden Euro bereit, ergänzt durch Kofinanzierung des Landes und Eigenanteile der Projekte. Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen Innovation und Forschung, Klimaschutz, Digitalisierung, Strategische Technologien sowie Transformation in Kohleregionen.
Das Investitionsvolumen des nun geförderten Bauabschnitts beträgt laut Unternehmensangaben rund 6 Millionen Euro. In einem zweiten, nicht geförderten Abschnitt soll anschließend ein Bürogebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro entstehen.







