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Förderung von Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff in Bayern

Im bayerischen Pfeffenhausen ist mit dem Wasserstoff Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ) ein weiteres Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ-H2) vorgesehen. Mithilfe einer Förderung in Höhe von 54 Millionen Euro soll am Standort unter anderem ein Wasserstoffverflüssiger entstehen.

von | 19.02.26

Übergabe des Förderbescheids (v.l.n.r.): Hubert Aiwanger, Patrick Schnieder, Dr. Markus Söder, Aida Anetsberger, Prof. Dr. Tim Rödiger
© Bayerische Staatskanzlei
Förderung von Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff in Bayern

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat am 10. Februar 2026 das WTAZ als Teil eines weiteren dezentralen ITZ-H2 gefördert. Die Förderbescheide belaufen sich auf 54 Millionen Euro. Der Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder übergab sie im Rahmen eines Besuchs des Kabinetts der Bayerischen Staatsregierung in München an Vertreter des Standorts in Pfeffenhausen.

Die Mittel für die Bundesförderung des ITZ-H2 stammen aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan. Bereitgestellt werden sie über die europäische Aufbau- und Resilienzfazilität im Rahmen des EU-Konjunkturpakets NextGenerationEU.

Teil der Nationalen Wasserstoffstrategie

Mit den ITZ-H2 setzte das BMV eine Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung um. Neben Pfeffenhausen bestehen bereits Standorte in Chemnitz, Duisburg sowie in dem norddeutschen Städtecluster Bremen/Bremerhaven, Hamburg und Stade. Ziel der Zentren ist die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Start-ups sowie Zulieferern. Dabei ginge es um die Entwicklung und Markteinführung von Wasserstofftechnologien.

Fokus auf Schwerlastverkehr

Das WTAZ in Pfeffenhausen lege den Fokus auf Anwendungen im Schwerlastverkehr und in der Mobilität im urbanen Luftraum (Urban Air Mobility). Schwerpunkte seien dabei unter anderem die Verwendung von Flüssigwasserstoff, H2-Verbrennungsmotoren und Betankungssysteme. Darüber hinaus soll ein Wasserstoffverflüssiger errichtet werden, der grünen Wasserstoff aus der Region nutzt. Gefördert werden in diesem Sinne unter anderem Wasserstoff-Projekte der Technischen Hochschule Ingolstadt, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut.

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sagt hierzu: „Durch die Anschubfinanzierung des Bundes sowie den Zuwendungen des Freistaats können am Standort in Pfeffenhausen sowohl die Grundinfrastruktur als auch die entsprechenden Test-, Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen für Komponenten im Bereich Tank, Betankung und Antrieb errichtet werden.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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