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H2-Startup erhält Millionen für mobile Brennstoffzellentechnik

Das Startup H₂ Power ’n’ Heat hat seine jüngste Finanzierungsrunde über das Companisto Business-Angel-Netzwerk abgeschlossen und mehr als eine Million Euro eingesammelt. Nach Angaben des Unternehmens war die Beteiligung so stark nachgefragt, dass die Runde vorzeitig geschlossen wurde. Neben zahlreichen Business Angels beteiligten sich auch weitere Co-Investoren.

von | 24.11.25

Das Startup H2 Power ’n’ Heat entwickelt modulare Brennstoffzellensysteme für eine saubere, leise und zuverlässige Energieversorgung.
Quelle: H₂ Power ’n’ Heat

H₂ Power ’n’ Heat entwickelt Brennstoffzellensysteme, die Dieselgeneratoren ersetzen sollen. Die Geräte liefern laut Unternehmen zwischen 2 und 7,2 kW Leistung und können beispielsweise Baustellen, Werkzeuge, Mobilfunkmasten oder Campinganlagen mit Strom versorgen. Die Systeme arbeiten emissionsfrei und leise; die dafür genutzte Wasserstoffkartusche ist transportabel und ohne Werkzeug austauschbar.

Das Startup bietet zudem ein 5-kW-Modul im 19-Zoll-Format an, das zu größeren Einheiten mit bis zu 100 kW kombinierbar ist und damit sowohl für mobile als auch stationäre Anwendungen infrage kommt.

Startup will Produktion ausweiten

Partnerschaften bestehen bereits unter anderem mit H2 Core Systems und Ostermeier Hydrogen Solutions. Weitere Hersteller prüfen laut Unternehmensangaben Pilotprojekte. Mit dem frischen Kapital soll die Produktion zusammen mit einem großen Automobilzulieferer ausgeweitet und der Markteintritt vorbereitet werden.

„H2 Power ‘n’ Heat zeigt eindrucksvoll, wie Wasserstofftechnologie praktisch und marktnah umgesetzt werden kann. Das Team verbindet ingenieurtechnische Tiefe mit einer klaren Skalierungsstrategie – ein starkes Signal für die mobile Energiewende“, sagt Nicky Hughes, Senior Investment Manager bei Companisto.

Die Gründer Christoph Fiala, Volker Förtsch und Herbert Clemens verfügen über langjährige Erfahrung in der Wasserstoff- und Automobiltechnik. Fiala betont: „Wir entwickeln Systeme, die heute schon zeigen, wie effizient und robust Wasserstofftechnologie im stationären und mobilen Einsatz funktioniert. Damit bauen wir die Brücke zwischen Ingenieurskunst und Klimaschutz und dies mit einer Technologie, die sofort Wirkung entfaltet.”

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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