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Niedersächsisches Ministerium fördert H2-Campus Salzgitter

Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) hat eine Förderung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur erhalten. Die rund 2,5 Millionen Euro fließen in den Wasserstoff-Campus Salzgitter. Der Campus dient als Reallabor für Wissenschaft und Industrie. Wissenschaftsminister Falko Mohrs übergab den Förderbescheid am 3. Februar 2025 vor Ort.

von | 07.02.25

Übergabe des Förderbescheids: (v.l.n.r.) Christoph Imdahl, Prof. Sabrina Zellmer, Minister Falko Mohrs, Prof. Christoph Herrmann und Michael Gensicke.
© Fraunhofer IST
Niedersächsisches Ministerium fördert H2-Campus Salzgitter

Die rund 2,5 Millionen Euro stammen aus dem Programm „zukunft.niedersachsen”. Die Förderung unterstützt den „Innovationsverbund Wasserstoff Campus Salzgitter” (H2-Campus). Das Fraunhofer IST leitet das Projekt wissenschaftlich in Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig. Die Forschung orientiert sich an der „Mission Wasserstoff 2030” des Bundeswirtschaftsministeriums sowie an der nationalen und norddeutschen Wasserstoffstrategie.

Die Wissenschaftler entwickeln neue Wasserstofftechnologien und deren Produktionsverfahren. Sie erstellen zudem digitale Simulationsmodelle für Wertschöpfungsketten in der Wasserstoffwirtschaft. Die Erkenntnisse fließen in Transferprojekte und Bildungsangebote ein.

„Der Wasserstoff Campus Salzgitter steht exemplarisch für den Fortschritt, den wir durch regionale Zusammenarbeit erreichen können. Die Herausforderungen der Energiewende können nur vor Ort gestaltet werden. Unser Ziel ist es, die Transformation in echte Wertschöpfung für die Region umzusetzen”, erklärte der Staatssekretär im Niedersächsischen Regionalentwicklungsministerium Matthias Wunderling-Weilbier

Reallabor für Industrie und Forschung

Der H2-Campus deckt die komplette Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab. Dazu gehören:

  • Aufbau von H₂-Lieferketten
  • Dekarbonisierung von Industrie und Quartieren
  • Produktion von Komponenten für Brennstoffzellen und Elektrolyseure
  • Brennstoffzellenmobilität

Das Projekt verbindet Forschung und praktische Anwendung. Der Campus fungiert als Innovations-Plattform für Unternehmen.

Regionale Zusammenarbeit für die Energiewende

Der H2-Campus Salzgitter ist ein gemeinnütziger Verein. 14 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten zusammen. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Alstom Transport Deutschland, MAN Energy Solutions und die Salzgitter AG.

Die Förderung ist Teil eines 145-Millionen-Euro-Programms der niedersächsischen Landesregierung und der VolkswagenStiftung. Der H2-Campus soll als Leuchtturmprojekt eine dekarbonisierte Industrieregion demonstrieren. Gleichzeitig entsteht eine Aus- und Weiterbildungsplattform für Fachkräfte der Wasserstoffwirtschaft.

 

(Quelle: Fraunhofer IST/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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