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Zweite Förderphase für „IN4climate.RR“: Unterstützung auch für Wasserstoffprojekte

Das Projekt „IN4climate.RR“ zur Unterstützung der klimaneutralen Transformation von Industrieunternehmen im Rheinischen Revier wird bis Ende 2029 fortgeführt. Bund und Land haben die Förderzusage für eine zweite Phase verlängert. Künftig soll der Schwerpunkt stärker auf der konkreten Unterstützung von Unternehmen bei Transformationsprojekten, darunter Wasserstoffvorhaben, liegen.

von | 18.02.26

„IN4climate.RR“ ist ein Projekt der NRW.Energy4Climate GmbH und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
© NRW.Energy4Climate GmbH
Zweite Förderphase für „IN4climate.RR“: Unterstützung auch für Wasserstoffprojekte

„IN4climate.RR“ ist ein gemeinsames Projekt der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz des Landes Nordrhein-Westfalen NRW.Energy4Climate GmbH und der Forschungseinrichtung Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Seit dem Start im Jahr 2022 zielt das Vorhaben darauf ab, produzierende Unternehmen im Rheinischen Revier bei der Umstellung ihrer Energieversorgung, Produktionsprozesse und Rohstoffquellen zu unterstützen. Neben fachlicher Beratung fördert das Projekt die Vernetzung von Akteuren und gibt Impulse in Richtung Landespolitik.

Fokus auf konkreter Umsetzung

Mit Beginn der zweiten Förderphase bis Ende 2029 soll nun die konkrete Unterstützung von Unternehmen zur Umsetzung von Transformationsprojekten stärker in den Fokus gelangen. Ein Schwerpunkt liege dabei unter anderem auf Wasserstoffprojekten. Künftig soll zudem klimaneutrale Prozesswärme berücksichtigt werden. Diese sei aufgrund ihres hohen Energiebedarfs entscheidend für die Transformation der Industrie.

Das Projektteam will Unternehmen kostenfrei dabei begleiten, geeignete Technologieoptionen für ihre jeweiligen Anforderungen zu identifizieren und umzusetzen. Ergänzend dazu sind Forschungsarbeiten unter anderem zu industriellen Wertschöpfungsketten und politischen Rahmenbedingungen geplant.

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts erklärt: „Wir freuen uns, die Arbeit fortsetzen zu können, denn insbesondere im Rheinischen Revier, wo mehrere Strukturwandel-Herausforderungen zusammenkommen, ist die Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft von hoher Bedeutung.“

Gigawattpakt als Begleitvorhaben

Begleitet wird das Projekt durch den Gigawattpakt. Diesen hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 gemeinsam mit Gemeinden, Kommunen und Unternehmen geschlossen. Der Pakt zielt auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region ab: Aktuell sind laut NRW.Energy4Climate bereits mehr als 4,4 GW installierte Leistung in Betrieb. Bis zum Jahr 2028 sollen fünf GW Erzeugungskapazität erreicht werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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