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Deutsch-kanadische Partnerschaft zur Detektion von Wasserstofflecks

Das Fraunhofer IST und sein kanadisches Spin-off Integrative Nanotech Ltd. wollen die Forschung zur Detektion von Wasserstofflecks vorantreiben. Dazu haben sie nun eine exklusive Lizenzvereinbarung abgeschlossen. Ziel der strategischen Partnerschaft ist, eine neue Generation von Systemen zur Leckdetektion für Wasserstoffanwendungen zu entwickeln, um die Sicherheit im wasserstoffbetriebenen Transportsektor zu erhöhen.

von | 17.05.24

v.l.n.r.: Dr. Volker Sittinger (Fraunhofer IST) und Dr. Hunter King (Integrative Nanotech)
© Integrative Nanotech
Integrative Nanotech und Fraunhofer IST entwickeln Leckdetektion für Wasserstoffanwendungen

17. Mai 2024 | Das Fraunhofer IST und sein kanadisches Spin-off Integrative Nanotech Ltd. wollen die Forschung zur Detektion von Wasserstofflecks vorantreiben. Dazu haben sie nun eine exklusive Lizenzvereinbarung abgeschlossen. Ziel der strategischen Partnerschaft ist, eine neue Generation von Systemen zur Leckdetektion für Wasserstoffanwendungen zu entwickeln, um die Sicherheit im wasserstoffbetriebenen Transportsektor zu erhöhen.

Die sichere Handhabung und der Transport von Wasserstoff stellen laut dem Fraunhofer IST nach wie vor eine Herausforderung dar. Daher wollen das Institut und sein kanadisches Spin-Off Unternehmen Integrative Nanotech neue Lösungen zur Leckdetektion entwickeln. Den Fokus wollen sie dabei auf die Verbesserung der Detektionsstandards und die Gerätezuverlässigkeit legen.

Die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Integrative Nanotech und dem Fraunhofer IST bildet eine kürzlich geschlossene exklusive Lizenzvereinbarung. Sie soll der Integrative Nanotech den Zugang zu den Technologien des Instituts ermöglichen. Durch die Kooperation soll das junge Unternehmen von der Expertise des Instituts profitieren sowie Hilfe bei der Skalierung von Prozessen erhalten.

Die Partner wollen nach eigenen Angaben das Vertrauen in die Wasserstoffinfrastruktur zu stärken und die Einführung wasserstoffbetriebener Systeme beschleunigen. Ihre Arbeit ziele daher darauf ab, die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Leckdetektion zu verbessern, um unter anderem sichere Betriebsabläufe zu ermöglichen. Die Anwendungsbereiche seien vielfältig und reichten von Brennstoffzellenfahrzeugen über Wasserstoff-Tankstellen bis hin zu industriellen Anwendungen, heißt es in einer am 15. Mai veröffentlichten Pressemeldung.

Deutsch-kanadische H2-Partnerschaft

Prof. Dr. Christoph Herrmann, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST, erklärte, die Gründung von Integrative Nanotech sei ein „ausgezeichnetes Beispiel für die Innovationskraft von Fraunhofer und seiner Forschungsteams“:

„Wir sind stolz auf unseren Alumnus Hunter King, der als exzellenter Wissenschaftler und Unternehmer nicht nur den Fraunhofer-Spirit verkörpert, sondern auch zeigt, wie unsere Technologien einen Weg in den Markt finden und einen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

Hunter King, der CEO von Integrative Nanotech, bezeichnete die Zusammenarbeit zeige die Stärke internationaler Partnerschaften bei der Bekämpfung des Klimawandels: „Wir von Integrative Nanotech sind besonders stolz darauf, dass wir unser Büro und unseren Betrieb hier in Atlantik-Kanada haben. Dieses Projekt zeigt, dass weltweit führende Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels direkt hier vor Ort in unserer Region entwickelt werden können.“

Zwischen Deutschland und Kanada besteht bereits seit längerem ein Memorandum of Understanding (MoU) im Wasserstoffbereich. Am 19. März hatten die beiden Länder eine Absichtserklärung unterschrieben, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

(Quelle: Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST/2024)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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