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Drei Regionen im Wettbewerb um Wasserstofftechnologiezentrum

Das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) hat drei Regionen in die engere Auswahl zur Schaffung eines Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie (ITZ) genommen. Die ausgewählten Regionen erhalten nun eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit.  Diese Studie bildet die Basis für die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums. Das ITZ soll sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie […]

von | 29.04.21

Quelle: BMVI
Quelle: BMVI

Das BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) hat drei Regionen in die engere Auswahl zur Schaffung eines Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie (ITZ) genommen. Die ausgewählten Regionen erhalten nun eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit.  Diese Studie bildet die Basis für die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums. Das ITZ soll sich auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilitätsbereich konzentriert. Gerade kleineren und mittelständischen Unternehmen sowie Start-Ups wird das Zentrum die benötigte Entwicklungsumgebung bieten, um sich auf dem internationalen Markt zu positionieren. Das Zentrum soll Teil des Netzwerks des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft werden.

Die drei Regionen

1. Hydrogen and Mobility Innovation Center (HIC) in Chemnitz:

Das HIC bündelt die Expertise von 25 Partnern (Wirtschaft, Forschung, Politik, Verbände und Ausbildung), um den Aufbau von Wertschöpfung auf Basis von Brennstoffzellen für Fahrzeuganwendungen voranzutreiben. Dabei steht nicht nur die Wirtschaftsregion Chemnitz im Fokus. KMUs, Automobilzulieferer und Industrieunternehmen aus ganz Deutschland haben im HIC die Möglichkeit, ihre Innovationen zu testen, zu zertifizieren und neue Standards für den Weltmarkt zu entwickeln.

2. Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff (WTAZ) in Pfeffenhausen:

Die HyPerformer Region HyBayern setzt mit der Planung des WTAZ auf die Beschleunigung des Technologietransfers von der Forschung in die Industrie und bietet Unternehmen eine durchgängige Unterstützung von der angewandten Forschung über Entwicklung, Testing, Zertifizierung bis zur Standardisierung an. Ein Anwendungsschwerpunkt liegt auf Flüssigwasserstoff, der bislang einzigartig in Deutschland ist.

3. Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologien (TIW) in Duisburg:

Das TIW deckt das ganze Spektrum von Innovationsentwicklung, Wissensvermittlung, Testung und Prüfung brennstoffzellenbasierter Antriebssysteme für den Straßen-, Schienen-, Wasser- und Flugverkehr sowie Aus- und Weiterbildung ab, insbesondere für Startups und KMUs. Über Satelliten bei den Konsortialpartnern begleitet es Produktentwicklungen von der Idee bis zur Anwendung. Seine internationale Standardisierungs- und (Prä-)Normierungsarbeit bietet Investitionssicherheit und versicherungsfähige Produkte.

Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft

Mit dem Zentrum Mobilität der Zukunft soll ein über mehrere Standorte verteilter Ort geschaffen werden, an dem die Mobilität von Morgen neu gedacht und entwickelt wird. Das Zentrum soll auf Basis neuer technologischer Möglichkeiten Antworten darauf finden, wie sich Menschen fortbewegen und Waren transportiert werden können.

Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft soll den notwendigen Freiraum schaffen, kreativ, interdisziplinär und innovativ zukunftsweisende Mobilitätskonzepte zu erdenken (Think Tank), zu entwickeln (Entwicklungszentren) und in der Praxis unmittelbar zu erproben (Praxiscampus).

Die wissenschaftliche Anbindung soll über entsprechende Lehrstühle erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie soll über gemeinsame Forschungs- und Innovationsvorhaben stattfinden sowie durch die Unterstützung bei der Gründung von neuen Unternehmen. Mögliche Entwicklungsschwerpunkte sind hierbei u.a. Wasserstofftechnologien, synthetische Kraftstoffe, innovative Logistikkonzepte und vor allem auch digitale, plattformbasierte Mobilitätskonzepte.

 

(Quelle: BMVI)

 

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