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GWI untersucht Wasserstoffbeimischung für industrielle Brenner

Die Integration von Wasserstoff in ein klimaneutrales Energiesystem stellt eine Herausforderung dar, die gerade in der Thermoprozessindustrie mit einem Bedarf an Brenneruntersuchungen verbunden ist. Das Gas-Wärme-Institut Essen (GWI) kommt diesem Bedarf mit seiner Versuchsinfrastruktur und der neu aufgesetzten Gasmischanlage nach. Insgesamt steht durch die Erweiterung der Anlage ein Gasvolumenstrom von 330 m³N/h Wasserstoff für experimentelle […]

von | 16.09.20

Bildquelle: GWI
Bildquelle: GWI

Die Integration von Wasserstoff in ein klimaneutrales Energiesystem stellt eine Herausforderung dar, die gerade in der Thermoprozessindustrie mit einem Bedarf an Brenneruntersuchungen verbunden ist. Das Gas-Wärme-Institut Essen (GWI) kommt diesem Bedarf mit seiner Versuchsinfrastruktur und der neu aufgesetzten Gasmischanlage nach.

Insgesamt steht durch die Erweiterung der Anlage ein Gasvolumenstrom von 330 m³N/h Wasserstoff für experimentelle Untersuchung von Brennern an den Hochtemperaturanlagen des GWIs zur Verfügung. Dies entspricht bei der alleinigen Nutzung von Wasserstoff als Brenngas einer thermischen Leistung von mehr als 1 MW.

Die eigens für die hohen Ansprüche des Versuchsbetriebs konzipierte Gasmischanlage ermöglicht eine präzise Herstellung synthetischer Gemische in großen Gasmengen. Je nach erforderlicher Gaszusammensetzung können Brenneruntersuchungen mit niederkalorischen Gasen auch bei einer hohen Brennerleistung durchgeführt werden. Die Einstellung der jeweiligen Gasvolumenströme erfolgt mittels computergesteuerten Massendurchflussreglern.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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