Das Forschungsinstitut ICM hat im Rahmen des Projekts „Wasserstoff in der Intralogistik“ einen Demonstrator mit wasserstoffbasiertem Range-Extender-System in Betrieb genommen. Ein Range-Extender ist ein zusätzlicher Bestandteil eines Elektrofahrzeuges, der die Reichweite dessen ausbauen soll. Vorgesehen ist das System für Bodentransportfahrzeuge.
An dem Vorhaben beteiligt sind zudem der Technologieanbieter Yaskawa Europe GmbH, das Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme der Hochschule Landshut sowie der Projektträger Jülich (PtJ). Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“.
Abstimmung über Fahrwege und Bewegungsabläufe
Im Fokus der Inbetriebnahme stand die finale Abstimmung aller Funktionen im realen Betrieb. Dazu zählten unter anderem die Missionen und Fahrwege des Bodentransportfahrzeugs. Darüber hinaus wurde über die Bewegungs- und Arbeitsabläufe des Roboterarms sowie die Kommunikations- und Steuerungslogik abgestimmt.
Zudem wurde die zugehörige Wasserstofftankstelle inklusive des Tankvorgangs durch den TÜV abgenommen.
Praxistests als nächster Schritt
Nach der Inbetriebnahme beginne nun die nächste Phase der Tests unter Intralogistik-Bedingungen. Dabei soll das Range-Extender-System insbesondere hinsichtlich Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Integration in bestehende Logistikprozesse untersucht werden.
Nach Angaben des ICM soll sich insbesondere in den Praxistests das Potenzial von Wasserstoff als Range Extender zeigen. So würden Ausfallzeiten reduziert und die Einsatzflexibilität von Flotten ausgeweitet werden.







