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Studie zu Potenzialen der ostdeutschen Wasserstoffwirtschaft gestartet

Mitte April hat die Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland (IWO) e.V. mitgeteilt, das Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR GmbH und die Forschungseinrichtung Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit einer Studie beauftragt zu haben. Diese soll die Arbeitsmarkt- und Wertschöpfungspotenziale der H2-Wirtschaft in Ostdeutschland analysieren. Mit Ergebnissen sei im Spätsommer 2026 zu rechnen.

von | 23.04.26

Die Frauenkirche am Neumarkt in Dresden
© Pixabay
Studie zu Potenzialen der ostdeutschen Wasserstoffwirtschaft gestartet

Im Mittelpunkt der Studie zur Wasserstoffwirtschaft sollen die globalen Absatzpotenziale ostdeutscher Technologieunternehmen im Kontext der Elektrolysetechnologien stehen. Auf Basis einer Technologie- und Akteursanalyse würden bestehende Kompetenzen der Unternehmen in Ostdeutschland ermittelt und ihre möglichen Wertschöpfungsanteile an einem globalen Markt in der Zukunft abgeschätzt werden. Darauf aufbauend würden die potenziellen Arbeitsmarkteffekte abgeleitet werden.

Zusätzlich untersuche die Studie die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten im Kontext europäischer Technologiekompetenz.

Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten

Die IWO ist die gemeinsame Plattform der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie hat zum Ziel, die Wasserstoffwirtschaft länderübergreifend auszubauen (H2News berichtete).

Für die Durchführung der Studie hat die Initative das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und WifOR beauftragt.

„Unsere Analysen sollen belastbar quantifizieren, welche Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte mit dem Ausbau der Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland verbunden sein können. Die besondere Stärke dieser Studie liegt im Zusammenspiel von technologischer Expertise, wirtschaftswissenschaftlicher Analyse und dem klaren Fokus der IWO auf Ostdeutschland. Damit schaffen wir eine empirische Grundlage für strategische industrie- und arbeitsmarktpolitische Entscheidungen“, erklärt Florian Fickler, Teamleiter im Bereich Arbeitsmärkte und Inkubatoren bei WifOR.

Wasserstoffwirtschaft: Kompetenzen in Ostdeutschland ausbauen

Mit der Studie soll somit eine evidenzbasierte Basis für die Industrie- und Fachkräftepolitik im Kontext der Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland geschaffen werden. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie Ostdeutschland seine bestehenden Kompetenzen ausbauen und sich als relevante Region des europäischen Wasserstoffhochlaufs etablieren kann.

Die Vorstellung der Studienergebnisse ist für den Spätsommer 2026 geplant.

 

(Quelle: Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland (IWO) e.V./2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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