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Iqony schließt Fördervertrag mit EU für Duisburger Wasserstoffprojekt

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Autor: Sophia Jenke

Walsum ist der nördlichste Stadtbezirk der Stadt Duisburg
© Iqony euroluftbild.de/Hans Blossey
Iqony Duisburg-Walsum

20. Dezember 2023 | Die Iqony GmbH hat einen Fördervertrag für das Duisburger Wasserstoffprojekt „HydrOxy Hub Walsum“ mit der EU unterzeichnet. Der Elektrolyseur erhält damit als einziges deutsches Projekt Gelder aus dem Innovationsfonds LSC-2022. Die Kapazität der ersten Ausbaustufe soll zunächst 150 MW betragen und dann schrittweise auf über 500 MW aufgestockt werden.

Im Sommer gab die EU-Kommission bekannt, dass der „HydrOxy Hub Walsum“ zu den 41 industriellen Großprojekten aus ganz Europa gehört, die eingeladen wurden, mit der Vorbereitung der Finanzhilfevereinbarung des Innovationsfonds zu beginnen. Iqony freut sich, mitteilen zu können, dass die Finanzhilfevereinbarung mit CINEA, der für die Verwaltung des Programms zuständigen europäischen Exekutivagentur, unterzeichnet wurde.

Unter den Projekten, die sich im Bereich „Industrieelektrifizierung und Wasserstoff“ des Innovationsfonds LSC-2022 beworben haben, war der „HydrOxy Hub Walsum“ das einzige deutsche Projekt, das eine finanzielle Unterstützung erhält.

Mit der Unterzeichnung gehe das Wasserstoffprojekt in eine “entscheidende Phase”: „Ab Januar 2024 geht es jetzt um die konkrete Projektrealisierung“, so Tanja Braun, Projektleiterin des „HydrOxy Hub Walsum“ bei Iqony. Bis Mitte 2024 will das Unternehmen dann den Genehmigungsantrag einreichen. Im Herbst soll schließlich die Entscheidung fallen, welcher Anlagenbauer die Elektrolyseanlage mit zunächst rund 150 MW Leistung errichten wird.

Inbetriebnahme für 2027 geplant

Für die ersten Ausbaustufe investiert Iqony laut eigenen Angaben einen “mittleren dreistelligen Millionenbetrag”. Die nun geschlossene Vereinbarung über eine Förderung mache in etwa 10 % der Gesamtinvestition aus.

Die endgültige Investitionsentscheidung sei für 2025 geplant. Im Verlauf des Jahres 2027 will Iqony dann die erste Ausbaustufe der Anlage in Betrieb nehmen. „Danach ist vorgesehen, die Kapazität der Anlage bis 2031 in Zwei-Jahres-Schritten auf etwas mehr als 500 MW aufzustocken“, erläutert Tanja Braun die weitere Zeitplanung für das Projekt. Zugleich stellt sie klar: „Die nun geschlossene Fördervereinbarung bezieht sich nur auf die erste von drei geplanten Ausbaustufen der Anlage.“

Die Relevanz des Projekts drücke sich auch durch die Förderzusage der EU aus: „Die nun verbindlich vereinbarte Förderung unseres Projekts ist auch Beleg für dessen Qualität“, sagt Dr. Ralf Schiele, COO von Iqony.

Mehr Informationen zum HydrOxy Hub Walsum
(Quelle: Iqony GmbH/2023)

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