Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die Europäische Kommission haben sich grundsätzlich auf die Pläne der deutschen Bundesregierung für neue Gaskraftwerke mit Wasserstoffoption geeinigt. Vorgesehen ist eine Ausschreibung über insgesamt 12 GW regelbarer Leistung, die im Rahmen einer Kraftwerksstrategie stattfinden soll.
Dekarbonisierung der Kraftwerke bis 2045
Im Jahr 2026 sollen die ersten Ausschreibungen stattfinden. Weitere Ausschreibungen für steuerbare Kapazitäten sind für 2027 und 2029/2030 geplant. Im Jahr 2031 soll die Inbetriebnahme der Kraftwerke und der Kapazitäten möglich sein.
Alle Anlagen sollen H2-ready und bis zum Jahr 2045 vollständig dekarbonisiert sein. Um die Umstellung auf Wasserstoff zu fördern, sind laut BMWE Ausschreibungen für die vorzeitige Dekarbonisierung geplant. Die Ausschreibungen sollen unter anderem Differenzverträge enthalten, die Brennstoffkosten im Zusammenhang mit Wasserstoff decken sollen.
Ausbau soll Versorgungssicherheit gewährleisten
Laut Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgt der Ausbau für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit und die Einhaltung nationaler Klimaziele. Die Ministerin betont außerdem: „Zugleich setzen wir den Startpunkt für einen umfassenden, technologieoffenen Kapazitätsmarkt, mit dem wir den Zubau weiterer Kraftwerke und anderer flexibler Kapazitäten anreizen.“
EU-Genehmigung noch ausstehend
Die Finanzierung der Ausschreibungen ist laut BMWE bestätigt. Die finale Genehmigung seitens der Europäischen Kommission stehe jedoch noch aus und soll nach Vorlage des Gesetzentwurfs durch die deutsche Bundesregierung erfolgen.










