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DWV fordert H2-Offensive für 21. Legislaturperiode

Der Deutsche Wasserstoff-Verband e.V. (DWV) hat sein Empfehlungspapier „H2Five: Fünf vor 2030“ für die 21. Legislaturperiode veröffentlicht. Darin präsentiert der Verband konkrete Handlungsempfehlungen für die nächste Bundesregierung, um den Wasserstoffmarkt zu beschleunigen. Der DWV mahnt, die Regierung müsse „den Turbo zünden“, damit der Wasserstoffmarkthochlauf gelingt.

von | 10.02.25

Europa schaut beim Wasserstoffhochlauf auf Deutschland, deswegen müssen wir voran gehen, so DWV-Vorständin Friederike Lassen.
© RMedia - stock.adobe.com
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Am 4. Februar hat der DWV sein Strategiepapier „H2Five: Fünf vor 2030” veröffentlicht. Das Dokument enthält zentrale Handlungsempfehlungen für die nächste Bundesregierung zur Beschleunigung des Wasserstoffmarktes.

Die Bundesrepublik verfügt laut dem Verband über entscheidende Standortvorteile für den Wasserstoffhochlauf: Eine leistungsstarke Industrie, innovative mittelständische Unternehmen und ein ausgebautes Infrastrukturnetz. Im H2Five-Konzept definiert der DWV die politischen Rahmenbedingungen für den Erhalt der deutschen Wettbewerbsfähigkeit im globalen Wasserstoffmarkt.

Der DWV macht deutlich: „Die Zeit zum Handeln ist jetzt: In 5 Jahren ist das erste Etappenziel der Energiewende erreicht. Was 2030 stehen soll, muss jetzt umgesetzt werden.”

Die DWV-Vorständin Friederike Lassen ergänzte, dass Wasserstoff weit mehr sei als ein Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele. Die Zukunftstechnologie biete Deutschland und Europa die Chance, die wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Außerdem sei Deutschland das Herzstück der Industrietransformation mit dem größten Bedarf an klimaneutralen Lösungen und grünen Molekülen, so Lassen: „Wir müssen hier zeigen, dass es geht.”

Fünf Kernforderungen für den Markthochlauf

Die Empfehlungen wurden in Zusammenarbeit mit den DWV-Mitgliedern entwickelt, heißt es in der veröffentlichten Pressemeldung. Sie adressieren zentrale Themen wie den Ausbau der Infrastruktur, gezielte Förderinstrumente und die Schaffung eines funktionierenden Marktes.

Konkret identifiziert der DWV folgende fünf zentrale Handlungsfelder in seinem Strategiepapier „H2Five: Fünf vor 2030”:

  1. Wasserstofferzeugung: Vereinfachung der Genehmigungsverfahren und Senkung der Stromkosten zur Ermöglichung von Skaleneffekten
  2. Anwendungsmärkte: Abbau regulatorischer Hürden für den Wasserstoffeinsatz in Industrie, Mobilität und Energieversorgung
  3. Systemintegration: Integration von Wasserstoff als Speichermedium für erneuerbare Energien
  4. Infrastruktur: Beschleunigter Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes
  5. Finanzierung: Optimierung der Förderprogramme zur Investitionsanreizung

Die Implementierung der Maßnahmen müsse umgehend erfolgen, um die Energiewendeziele 2030 zu erreichen.

Zum Download des H2Five Papier

 

(Quelle DWV/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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