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Essener Energiebeirat wächst auf 29 Mitglieder

Die Stadt Essen hat ihren Energiebeirat personell und inhaltlich ausgebaut. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte am 11. November sieben neue Mitglieder in dem Gremium. Damit wächst der Zusammenschluss auf 29 Unternehmen und Institutionen.

von | 04.12.25

Feierliche Begrüßung der neuen Mitglieder des Energiebeirats durch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen
© EWG
Essener Energiebeirat wächst auf 29 Mitglieder

Der Energiebeirat der Stadt Essen hat sieben neue Mitglieder aufgenommen und erweitert seinen Fokus über Wasserstoff hinaus auf alle Energiethemen. Neben E.ON und Gerresheimer verstärken vier lokale Start-ups und Scale-ups das Gremium.

Der Beirat traf sich zum zehnten Mal, diesmal im H2UB. Die Essener Wirtschaftsförderung (EWG) hatte zusammen mit der Stadt Essen und dem H2UB zu der Sitzung eingeladen.

Start-ups aus Essen ergänzen das Gremium

Vier junge Unternehmen aus Essen treten dem Beirat bei: Christian Hövelhaus vertritt die Esforin SE, Florian Hildebrand die Greenlyte Carbon Technologies, Johann Böker Greenflash und Hind Seiferth die Unigy GmbH. Die Unternehmen entwickeln Technologien für die Energiewende am Standort Essen.

Zusätzlich verstärkt Marten Bunnemann von E.ON das Gremium. Dr. Dirk Mueller von Gerresheimer Essen bringt die Perspektive energieintensiver Industrien ein. Prof. Dr. Christoph Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Energiewirtschaft an der Universität Duisburg-Essen, ergänzt die wissenschaftliche Expertise.

Fokus erweitert sich auf alle Energiethemen

Der Beirat ändert seinen Namen von „H2-Beirat“ in „H2- und Energiebeirat“. Damit erweitert das Gremium seinen thematischen Fokus. Neben dem Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft behandelt der Beirat künftig technologieneutral alle energiewirtschaftlichen Themen.

Das Gremium verbindet Wirtschaft und Wissenschaft am Standort Essen. Es schafft einen Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Industrie. Die Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der lokalen Energiewirtschaft ein.

Stadt Essen und EWG wollen mit dem erweiterten Beirat die Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Industrie verbessern. Das Gremium soll Innovationen vorantreiben und Strategien für weniger CO₂-Emissionen und niedrigere Kosten entwickeln.

 

(Quelle: Essener Wirtschaftsförderung/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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