Initiiert wurde die Veranstaltung von dem Wasserstoffunternehmen Green Fuels GmbH, dem Energieanbieter Hy.City.Bremerhaven GmbH & Co. KG und dem Wirtschaftsförderer BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH. Die Organisation fand gemeinsam mit der Behörde der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, dem Wasserstoffnetzwerk H2.N.O.N, dem Oldenburger Energiecluster OLEC e.V., den H2-Regionen Emsland und Ostfriesland und der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. statt.
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Speditionen und Logistikunternehmen, Betreiber eigener Schwerlastflotten sowie kommunale Betriebe und Entsorgungsunternehmen. Ziel war es, den Teilnehmenden eine Entscheidungsgrundlage für den möglichen Einsatz wasserstoffbasierter Schwerlastfahrzeuge zu bieten.
Austausch über Tankstellennetz für H2-Nutzfahrzeuge
Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Austausch über die Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. Auch der Aufbau eines Initialnetzes von Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge sei Thema gewesen.
Die Teilnehmer erhielten Einblicke in Betriebserfahrungen, Wartungsaspekte, infrastrukturelle Voraussetzungen sowie Kosten. Dabei konnten Investitionsrisiken, die Verfügbarkeit von Infrastruktur und Transformationsstrategien beleuchtet werden.
Hinsichtlich der H2-Infrastruktur planen Hy.City.Bremerhaven sowie die Tankstellenunternehmen Score GmbH und H2 Mobilty Deutschland GmbH & Co. KG, den Nordwesten von Lingen bis Cuxhaven mit Wasserstoff abzudecken.
Gewissheit hinsichtlich Förderung und Wasserstoffpreis notwendig
Im Anschluss an den Austausch wurden marktreife wasserstoffbetriebene Lkw-Modelle vorgestellt. Diese konnten von den Teilnehmern für Probefahrten genutzt werden.
Gemeinsam mit den Teilnehmern kamen die Veranstalter zu dem Schluss: Um das Potenzial von Wasserstofftechnologien weiter zu entfalten, brauche es einen verlässlichen Wasserstoffpreis von maximal 8 Euro pro Kilogramm sowie Gewissheit bezüglich Infrastruktur und Förderrahmen.
Dr. Michael Murck, Innovationsmanager bei der BIS, resümiert zudem: „Der heutige Tag zeigt, dass gemeinsam an lösungsorientierten Wegen gearbeitet wird – von Fahrzeugtechnik über Förderlandschaften bis hin zu Betriebskonzepten.“










