Die neue Berstscheibe ist speziell für Hochdruckanwendungen geeignet und auf den Einsatz mit Wasserstoff, in Hydraulikanlagen oder Anwendungen für Luft- und Raumfahrt konzipiert. Gerade in diesen Bereichen spielt die Dichtigkeit eine zentrale Rolle für den Betrieb. Deshalb verzichtet das Design auf Schweißverbindungen. Dadurch entfallen mögliche Schwachstellen im Material.
Die einteilige Bauweise macht außerdem Schweißprüfungen und deren Dokumentation überflüssig. Das vereinfacht die technische Zulassung von Systemen.
Die XTI-Berstscheibe hält laut Bormann & Neupert einem dauerhaften Betriebsdruck von bis zu 80 Prozent des minimalen Ansprechdrucks stand. Sie funktioniert auch im Vakuum und bei wechselnden Druckzyklen.
Kreuzrillung verhindert Bruchstücke
Die Scheibe spricht an, wenn der kritische Druck erreicht wird. Die Konstruktion mit Kreuzrillung verhindert, dass sich dann Bruchstücke lösen. Das schützt nachgeschaltete Anlagen vor Beschädigungen. Durch die kompakte und leichte Bauweise sei das Produkt besonders für mobile Anwendungen und beengte Einbauräume geeignet.
Der Hersteller fertigt die Berstscheiben kundenspezifisch an. Verfügbar sind verschiedene Durchmesser von 0,25 bis 1 Zoll in allen gängigen Materialien. Die Prozessanschlüsse werden individuell angepasst. Die Fertigung erfolgt auch in kleinen Stückzahlen oder als Einzelanfertigung.
Die Berstscheiben werden einbaufertig geliefert. Sie erfüllen die Druckgeräterichtlinie und weitere Sicherheitsstandards.
Weitere Berstscheiben
Mehr über Berstscheiben des Unternehmens erfahren Sie im Interview mit Kenan Muratagic, Market Development Manager CEP – Europe bei Bormann & Neupert by BS&B. Er erläutert die technischen Details und Herausforderungen bei der Entwicklung der „grünen” Sicherheitskomponenten.










