Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

H2-Industrieheizung: Hersteller präsentiert neue Generation

Die Schwank GmbH hat ihre Wasserstoff-Industrieheizung weiterentwickelt. Das Unternehmen präsentiert die neue Generation des geniumSchwank-Heizsystems auf der ISH in Frankfurt, der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Luft. Dort stellt der Heizungshersteller zudem neue Elektrostrahler und ein RLT-System mit integrierter Wärmepumpe vor.

von | 28.01.25

Das Unternehmen präsentiert die neue Generation des geniumSchwank-Heizsystems auf der ISH in Frankfurt und der BAU in München
© Schwank
H2-Industrieheizung: Hersteller präsentiert neue Generation

Es ist zwei Jahre her, dass der Heizungshersteller das geniumSchwank-System auf den Markt gebracht hat. Nun hat Schwank die neue Generation seine ersten 100 % Wasserstoff-Industrieheizung präsentiert.

Die neue Generation des Heizsystems geniumSchwank verzichtet auf den bisher notwendigen Nachbrenner zur Flammausdehnung, heißt es in der am 27. Januar veröffentlichten Pressemeldung. Die Umrüstung auf den Wasserstoffbetrieb konzentriert sich nun ausschließlich auf die Brennereinheit. Dies soll den Aufwand bei der Umrüstung bestehender Anlagen reduzieren.

Die neue Generation kann Wasserstoff, Biogas oder Erd- und Flüssiggas jeweils zu 100 % nutzen. Das könne laut dem Hersteller weltweit derzeit keine andere Industrieheizung. Die Leistungsklassen reichen von 15 bis 48 Kilowatt bei Längen zwischen 3,75 und 10 Metern.

Neue Elektrostrahler und RLT-Geräte

Schwank führt parallel eine Serie von Elektrostrahlern ein. Die eSchwank-Geräte verfügen über Heizelemente mit Oberflächentemperaturen von 800 Grad Celsius. Die Lebensdauer beträgt 50.000 Betriebsstunden. Die Strahler sind in Leistungsklassen von 6 bis 18 Kilowatt erhältlich. Sie eignen sich für Hallenhöhen über 12 Meter.

Ab Herbst 2025 bietet Schwank ein RLT-Gerät mit integrierter Bosch R32 Wärmepumpe an. Das System arbeitet nach dem Plug & Play-Prinzip. Die Steuerung erfolgt entweder einzeln oder gebündelt über eine zentrale GLT. Die Geräte erreichen Heiz- und Kühlleistungen von 18 bis 45 Kilowatt. Die Luftvolumenströme liegen zwischen 1.500 und 9.000 Kubikmetern pro Stunde.

(Quelle: Schwank GmbH/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus
Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus

Das französische Unternehmen Lhyfe erweitert seine Position im europäischen Wasserstoffmarkt auf mehreren Ebenen. Der Wasserstoffproduzent hat mit dem Industriegasekonzern Messer einen zehnjährigen Liefervertrag abgeschlossen. Außerdem beteiligt sich das deutsche Unternehmen mit 30 Prozent an vier Wasserstoffproduktionsstandorten in Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus versorgt Lhyfe aktuell eine mobile Wasserstofftankstelle, die sechs Brennstoffzellenbusse der Weser-Ems-Bus betankt. So können die H₂-Busse betrieben werden, bis die für 2026 geplante stationäre Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen wird. Parallel dazu wächst die Transportflotte des französischen Unternehmens auf 84 Wasserstoffcontainer.

mehr lesen
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung unter dem Dortmund-Ems-Kanal wieder her. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

mehr lesen

H2 Talk

„Wenn ein Wasserstoffbedarf besteht, ergibt sich der Rest von selbst“
„Gewünscht sind sichere, zuverlässige und unkomplizierte Lösungen“
„Wir sehen eine klare Entwicklung hin zu modularen, skalierbaren Wasserstoffsystemen“

Publikationen