Die Bipolarplatte bestehe aus Titan oder Stahl und werde mithilfe eines Hochgeschwindigkeits-Umformverfahrens hergestellt. Dieses ermögliche vielfältige Strömungsfeldgeometrien sowie eine gleichbleibende Qualität in der Serienfertigung.
Zusätzlich sorge eine leitfähige Beschichtung für die elektrische Leistungsfähigkeit der Komponente. Eine umspritzt ausgeführte Elastomerdichtung soll die notwendige Dichtheit über einen breiten Temperaturbereich gewährleisten.
Leistungsdichte erhöht, Kosten gesenkt
Mit einer Materialstärke von rund 0,1 Millimetern und Formaten von bis zu 800 mal 800 Millimetern sollen mehr Platten in das gleiche Stack-Volumen integriert werden können. Dadurch könnten einerseits die Leistungsdichte erhöht und andererseits die Kosten pro Kilowatt gesenkt werden.
Nach Angaben von Dana Incorporated soll die Technologie somit unter anderem zur Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff beitragen.
Steuerung im Elektrolyseur
Bipolarplatten übernehmen im Elektrolyseur mehrere Funktionen. So steuern sie die Ströme von Wasser, Wasserstoff und Sauerstoff. Gleichzeitig bilden sie eine Barriere zwischen den Reaktionsräumen.










