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Reduzierung von Dampfbildung: De-Hydrator für Brennstoffzellen entwickelt

Das Mobilitätstechnologie-Unternehmen Purem GmbH hat am 14. April seinen neu entwickelten De-Hydrator vorgestellt. Dieser soll das Wassermanagement in mobilen Brennstoffzellen-Systemen unterstützen und den relativen Feuchteanteil in der Abluft reduzieren. Damit zielt die Technologie auf die sichtbare Dampfbildung im Betrieb ab.

von | 15.04.26

Der De-Hydrator soll für eine verringerte Dampfbildung bei Brennstoffzellen-Systemen sorgen
© Eberspächer Gruppe GmbH & Co. KG
Reduzierung von Dampfbildung De-Hydrator für Brennstoffzellen entwickelt

Brennstoff­zellen erzeugen durch eine chemische Reaktion aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie. Bei dieser Frei­setzung entsteht als Neben­produkt Wasser­dampf, der aus dem System ausgeleitet werden muss.

Insbesondere bei niedrigen Außen­temperaturen oder hoher Luft­feuchtig­keit kann dieser zu einer erhöhten Dampf­bildung am Endrohr von brennstoff­zellen­betriebenen Fahrzeugen führen.

De-Hydrator ist Teil eines modularen Abluftsystems

Abhilfe soll nun der De-Hydrator in einem mehrstufigen Prozess schaffen: Zunächst werde der gesättigten feuchten Luft gekühlte Luft zugeführt. Dabei finde ein Wärme­austausch statt und das Wasser kondensiere.

Dieses werde dann durch einen Wasser­abscheider separiert. Anschließend soll der abgekühlten, ungesättigten Abluft erneut warme Luft zugeführt werden, um den Dampf zu reduzieren. Diese Vorgehens­weise verringere den Wasser­anteil am Endrohr.

Gemeinsam mit Schalldämpfer und Wasserabscheider bilde der De-Hydrator somit ein modulares Brennstoffzellen-Abluftsystem.

Erste Praxistests durchgeführt

Simulationen sowie Tests will Purem selbst durchführen. Hierfür eröffnete das Unternehmen am Haupt­sitz einen eigenen Brenn­stoffzellen-Prüfstand.

Die Wirkungsweise hätte zudem bereits in ersten Praxistests bei einem deutschen Automobil­hersteller nachgewiesen werden können. Darüber hinaus wurden Prüfstands- und Straßen­erprobungen in Zusammen­arbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen erfolgreich durchgeführt.

Laut Unternehmen erfülle die Technologie die geltenden Automobilstandards hinsichtlich Festigkeit und Fertigung.

 

(Quelle: Eberspächer Gruppe GmbH & Co. KG/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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