Das Schweizer Unternehmen ist traditionell in einer Vielzahl von Branchen tätig, darunter Automobil, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik sowie Chemie und Energietechnik. Den Wasserstoffsektor hat Angst+Pfister dabei als strategisches Wachstumsfeld identifiziert und baut seine Aktivitäten dort gezielt aus.
Den Ausgangspunkt bilden die besonderen Anforderungen von Wasserstoffsystemen. Bei extremen Drücken, hohen Temperaturen und den einzigartigen molekularen Eigenschaften des kleinsten Elements können nur validierte Dichtungslösungen mit extrem niedriger Permeation und nachgewiesener Beständigkeit gegenüber schneller Gasdekompression (RGD) zuverlässig arbeiten.
Angst+Pfister hat sich auf diese Anforderungen fokussiert und ein spezialisiertes Portfolio an Elastomeren sowie Hochleistungsthermoplasten entwickelt. Dazu gehören:
- FKM
- EPDM
- HNBR
- PTFE
- UHMW-PE
Mithilfe moderner Methoden wie der Finite-Elemente-Analyse (FEA) optimiert die Gruppe die Hochleistungspolymere und validiert diese in reinen Wasserstoffumgebungen bei Drücken von bis zu 1.000 bar. Die angebotenen Dichtungsgeometrien umfassen O-Ringe, PTFE-Lippendichtungen, federvorgespannte Profile und Stützringe.
Steigende Nachfrage aus der Wasserstoffwirtschaft
Bereits seit 2020 verzeichnet die Gruppe eine stark wachsende Nachfrage nach Wasserstoffdichtungen – unter anderem für Ventile, die in der Produktion von grünem Wasserstoff zum Einsatz kommen, etwa bei Großabnehmern wie dem Energiekonzern Iberdrola.
Neben Dichtungslösungen bietet die Unternehmenstochter Angst+Pfister Sensors and Power spezialisierte Lösungen für die Wasserstoffdetektion. In Zusammenarbeit mit EC Sense vertreibt das Unternehmen innovative elektrochemische Feststoffpolymer-Sensoren zur Messung von Wasserstoffkonzentrationen, die durch ihre hohe Empfindlichkeit, schnelle Reaktionszeit und Robustheit auch in anspruchsvollen Umgebungen überzeugen. Ergänzt wird dieses Portfolio durch eine Kooperation mit dem amerikanischen Spezialisten H2scan für Inline-Wasserstoffanalysatoren.
Wir freuen uns, die Angst+Pfister Group in unserem H2-Marktspiegel begrüßen zu dürfen und die weiteren Entwicklungen des Unternehmens in der Wasserstoffbranche zu verfolgen.
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