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ArcelorMittal wartet auf Förderbescheid der Bundesregierung

ArcelorMittal hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bei der Stahl-Produktion in den kommenden Jahren drastisch zu senken und bis 2050 in allen seinen Werken CO2-neutral zu produzieren. Bis 2030 sollen die Emissionen in Europa bereits um

von | 13.08.21

© ArcelorMittal
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ArcelorMittal

13.08.2021 ArcelorMittal hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bei der Stahl-Produktion in den kommenden Jahren drastisch zu senken und bis 2050 in allen seinen Werken CO2-neutral zu produzieren. Bis 2030 sollen die Emissionen in Europa bereits um 35 Prozent gesenkt werden. ArcelorMittal ist Mitglied im Hamburger Wasserstoffverbund, um bereits ab 2025 den ersten grünen Wasserstoff der in Moorburg geplanten 100 MW-Elektrolyseanlage zu erhalten. Bis 2030 sollen beide DRI-Anlagen von ArcelorMittal mit grünem Wasserstoff Eisenschwamm für die klimaneutrale Stahlherstellung liefern. Damit wird das Hamburger Werk mehr als eine Million Tonnen Stahl CO2-neutral produzieren und so jährlich etwa 800.000 Tonnen CO2 einsparen.

Zur Förderung der Anfangsinvestition von 110 Millionen Euro für die neue DRI-Anlage hat ArcelorMittal einen Antrag bei der Bundesregierung gestellt und wartet auf den Bescheid, um mit dem Bau zu beginnen. Die Anlage soll 2025 in Betrieb gehen.

Grünen Wasserstoff zur Stahl-Produktion nutzen

Die geplante DRI-Anlage demonstriert erstmals die Produktion von Eisenschwamm mit Wasserstoff auf industriellem Level mit einer Jahresproduktion von 100.000 Tonnen. Nach erfolgreicher Demonstrationsphase und sobald grüner Wasserstoff in  ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist, soll auch die bestehende DRI-Anlage des Werks auf den Betrieb mit Wasserstoff umgerüstet werden.

Olaf Scholz, Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat, besuchte das Hamburger Werk und erklärte: „Unser Land steht vor einer gigantischen Aufgabe: einer zweiten Industriellen Revolution innerhalb von weniger als 25 Jahren. Es kann uns gelingen, klimaneutral zu wirtschaften und Industrieland zu bleiben mit guten, sicheren und gut bezahlten Arbeitsplätzen. Die Transformationspläne von ArcelorMittal sind ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Wirtschaft – hier in Hamburg wie auch an den anderen Standorten des Konzerns in Deutschland. Dafür müssen wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv steigern und die Stromnetze ausbauen. Ich werde mich dafür einsetzen, damit Unternehmen wie ArcelorMittal den Wandel schaffen. Die Zeit drängt. Es geht um die Zukunft von Deutschland.“

 

(Quelle: ArcelorMittal)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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