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Aschaffenburg bekommt 12 Wasserstoffbusse

Die Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH hat bei der polnischen Solaris AG 12 Wasserstoffbusse bestellt, darunter zwei des neuen Typs "Urbino 18". Es ist der erste Auftrag über den 18 Meter langen Gelenkbus, der im Herbst 2022 seine Premiere hatte.

von | 17.02.23

17. Februar 2023 | Die Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH hat bei dem polnischen Bushersteller Solaris 12 Wasserstoffbusse bestellt, darunter zwei des neuen Typs „Urbino 18“. Es ist der erste Auftrag über den 18 Meter langen Gelenkbus, der im Herbst 2022 seine Premiere hatte.

Das Verkehrsunternehmen aus Aschaffenburg unterschrieb im Februar den Vertrag. Die bestellten Fahrzeuge, zehn „Urbino 12 hydrogen“ und zwei „Urbino 18 hydrogen“, sollen 2024 auf die Straßen kommen.

Die Fahrzeuge nutzen Wasserstoff, der gasförmig in auf dem Dach platzierten Tanks gespeichert wird. Die Urbino 12 hydrogen verfügen über Brennstoffzellenmodule mit einer Leistung von 70 kW, während die Urbino 18 hydrogen mit Brennstoffzellenmodulen mit einer Leistung von 100 kW ausgestattet sind.

Bei hohem Strombedarf erhält die Brennstoffzelle je nach Fahrzeuglänge von einer bzw. zwei Solaris High Power-Batterien mit einer Kapazität von jeweils 30 kWh Unterstützung.

Wasserstoffbusse in Europa immer beliebter

Wasserstoffbusse sind ein signifikanter Bestandteil des Angebots von Solaris im Bereich der Elektromobilität. Dabei rücken sie für Städte, die emissionsfreie ÖPNV-Systeme anstreben, immer stärker in den Fokus. Seit seiner Premiere im Herbst 2022 erfährt der Urbino 18 hydrogen laut Solaris ein immer höheres Interesses auf dem europäischen Markt.

Vom Urbino 12 hydrogen wurden nach Unternehmensangaben bereits über 200 Einheiten bestellt. Davon seien über 100 bereits in Betrieb. Die Busse fahren u.a. in Bozen, Köln, Wuppertal, der Provinz Zuid-Holland und der Stadt Konin in Polen.

 

(Quelle: Solaris/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der Urbino 18 hydrogen von Solaris (Quelle: Solaris)

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