Die erdverlegte Pipeline hat eine Gesamtlänge von 40,5 Kilometern. Sie führt im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben durch die Landkreise Dillingen an der Donau und Günzburg. Rund 180 Millionen Euro seien in das Vorhaben geflossen.
Die Pipeline „Augusta“ umfasst diverse Querungen, darunter eine 41 Meter lange Bahnquerung im Landkreis Günzburg.
Leitung auf Wasserstoffbetrieb ausgelegt
Die Gastransportleitung ist auch für den künftigen Wasserstofftransport vorgesehen.
Aiwanger erklärt dazu: „Wir wollen ein Gesamtkonzept für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung im Rahmen der Energiewende. Um die Volatilität auszugleichen, brauchen wir zusätzlich zum Ausbau der erneuerbaren Energien regionale Gaskraftwerke. Diese müssen sicher mit Gas beliefert werden. Die „Augusta“-Leitung leistet hierbei einen wichtigen Beitrag und unterstützt eine verlässliche Versorgung in Bayern mit Gas und zukünftig auch mit Wasserstoff.“
Rekultivierungsarbeiten für 2026 vorgesehen
Im Trassenbereich sind bis einschließlich des ersten Halbjahres 2026 Rekultivierungsarbeiten geplant. Durch die Rekultivierung soll die landwirtschaftliche Nutzung der für die Baumaßnahme in Anspruch genommenen Flächen wiederhergestellt werden. Zu den Arbeiten würden unter anderem die Wiederherstellung von Drainagen und bodenkundliche Maßnahmen zählen.
Ebenso sollen Baustraßen zurückgebaut und Straßen und Wege wiederhergestellt werden. Darüber hinaus ist die Nachbereitung archäologischer Flächen vorgesehen.










