Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Beyondgas 2023: Wege öffnen für die Wasserstoffwirtschaft

Nach erfolgreichem Start in 2022 trifft sich die Wasserstoff-Community im September wieder in Oldenburg. Der Wasserstoffhochlauf nimmt Fahrt auf und der persönliche Informationsbedarf ist sehr groß. Beyondgas2023 setzt mit einem  Kongressprogramm zu Themen entlang der H2-Wertschöpfungskette und einer fokussierten Networking-Messe wichtige Akzente.

von | 03.05.23

© Yingyaipumi - stock.adobe.com
© Yingyaipumi - stock.adobe.com
MSR-Innovations

3. Mai 2023 I Nach erfolgreichem Start in 2022 trifft sich die Wasserstoff-Community im September wieder in Oldenburg. Der Wasserstoffhochlauf nimmt Fahrt auf und der persönliche Informationsbedarf ist sehr groß. Beyondgas2023 setzt mit einem  Kongressprogramm zu Themen entlang der H2-Wertschöpfungskette und einer fokussierten Networking-Messe wichtige Akzente.

Fokusthemen sind: Energiepolitik, Regulierung, Aufbau der Wasserstoff-Ökonomie und 360°-Blick auf die Entwicklung des H2-Marktes. Alle Stakeholder im sich rasant entwickelnden Wasserstoffmarkt haben auf beyondgas die Chance, ihr Kontakt- und Kooperationsnetzwerk signifikant zu erweitern.

H2-Update 2023: Energiepolitik, Regulierung und Praxis im Fokus

Über zweieinhalb Tage erhalten die Kongressbesucherinnen und Kongressbesucher fundierte Einblicke zu wichtigen Fragen für den Wasserstoffhochlauf und lernen neue Projekte und H2-Anwendungen kennen. Ministerpräsident Stephan Weil ist Schirmherr von beyondgas. Er wird am 5.9. gemeinsam mit prominenten Vertretern aus der Energiewirtschaft und des diesjährigen Partnerlandes Dänemark das Branchenevent eröffnen.

Das Kongress-Programm an den folgenden zwei Tagen ist mit zahlreichen weiteren Highlights gespickt. In Keynotes und Diskussionspanels vermitteln u. a. Kerstin Andreae (BDEW e.V.), Klaus Müller (BNetzA), Dr. Urban Keussen (EWE AG), Dr. Carsten Borchers (E.ON Hydrogen GmbH), Markus Exenberger (H2 Global Stiftung) oder Dr. Thomas Gößmann (Thyssengas GmbH, FNB e.V.) spannende Impulse und Experten-Insights.

Acht Break-out-Sessions ermöglichen darüber hinaus den fachlichen Deep-Dive und Erfahrungsaustausch zu folgenden zentralen Themen: H2-Erzeugung, Transport & Speicherung, Finanzierung & Investition, H2-Vermarktung, Verteilnetzbetreiber, H2- Regionen, H2-Handel und Dänemark: Connecting Partners.

Europäische Perspektive und Kooperation: Partnerland Dänemark

Der Wasserstoffhochlauf wird nicht ohne internationale Kooperationen funktionieren. Von Beginn an setzen die Veranstalter daher auf ein Partnerlandkonzept. In diesem Jahr wird sich Dänemark mit einer Delegation der Botschaft sowie mit führenden H2-Unternehmen, so z. B. Orsted oder energinet.dk auf dem Branchentreffen engagieren. Damit wird beyondgas2023 zu einer wichtigen Drehscheibe für bilaterale Kooperationen zwischen den beiden Partnerländern.

Schnacken und Machen: Netzwerk- und Kooperationsmesse

Das frisch etablierte H2-Branchenevent hat ein primäres Ziel: Es bringt die richtigen Personen zusammen, um die Energiewende aktiv zu gestalten. Hierfür bietet die fokussierte Fachmesse den geeigneten Rahmen. Eine gezielte Auswahl von über zwanzig Partner- und Ausstellerunternehmen präsentiert Projekte und Produkte bzw. Dienstleistungen für den Wasserstoffmarkt. Bereits im vergangenen Jahr hat es sich gezeigt, dass aktives Matchmaking zwischen Teilnehmern, Ausstellungspartnern, Speakern und dem Partnerland zu fruchtbaren Kontakten und Kooperationen geführt hat. Getreu dem Motto: „Schnacken und Machen“.

Informationen: www.beyondgas.de/congress-2023

(Quelle: beyondgas/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

„Wer jetzt zweifelt, verhindert Milliarden-Investitionen“
„Wer jetzt zweifelt, verhindert Milliarden-Investitionen“

Hamburg gilt als eine der vielversprechendsten Wasserstoff-Modellregionen Deutschlands, denn die Stadt vereint auf engem Raum die gesamte H₂-Wertschöpfungskette. Dabei entsteht keine Insellösung, sondern eine offene Infrastruktur, in die zunächst der Hamburger Green Hydrogen Hub und später potenziell auch über Terminals und das Kernnetz Wasserstoff einspeisen und so ein breites Ökosystem an Abnehmern versorgen kann. Jan Rispens, Geschäftsführer des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg, erklärt im exklusiven Interview mit H2News, wie sein Netzwerk den Wasserstoffhochlauf in der Metropolregion aktiv mitgestaltet und warum der Rückgang des Hypes kein Rückschlag ist.

mehr lesen
EU fördert H2-Infrastruktur: 600 Millionen Euro für grenzüberschreitende Energieprojekte
EU fördert H2-Infrastruktur: 600 Millionen Euro für grenzüberschreitende Energieprojekte

Die Europäische Kommission hat am 30. April einen neuen Förderaufruf für grenzüberschreitende Energieinfrastrukturprojekte gestartet. Über das Programm CEF (Connecting Europe Facility) stehen insgesamt 600 Millionen Euro für Studien und Bauarbeiten zur Verfügung. Der Aufruf richtet sich an Vorhaben der aktualisierten Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse (PCI) und der Projekte von gegenseitigem Interesse (PMI). Diese umfasst unter anderem 100 Wasserstoffprojekte.

mehr lesen
350 Millionen Euro Bundesmittel treiben Deutschlands größte eSAF-Anlage in Schwedt an
350 Millionen Euro Bundesmittel treiben Deutschlands größte eSAF-Anlage in Schwedt an

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben den Förderbescheid für das Projekt „Brandenburg eSAF“ übergeben. Dabei soll in Schwedt die größte deutsche Produktionsanlage für elektrische nachhaltige Flugkraftstoffe (eSAF) entstehen. Die Anlage soll ab 2030 jährlich mehr als 30.000 Tonnen eSAF produzieren. Die Menge entspricht rund einem Viertel der deutschen eSAF-Beimischungspflichten. Bund und Land Brandenburg fördern das Projekt mit 350 Millionen Euro. 

mehr lesen

H2 Talk

„Wer jetzt zweifelt, verhindert Milliarden-Investitionen“ Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)
„Ab 2026 könnten wir über den THG-Quotenhandel 15 Euro pro Kilogramm Wasserstoff erzielen“
„Wasserstoff ist in der industriellen Prozesswärme eine ‚No-Regret-Option‘“

Publikationen