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BMW iX5 Hydrogen: Vorserienfertigung des „Energy Masters“ startet in Landshut

Das BMW Group Werk Landshut hat die Vorserienfertigung einer zentralen Steuereinheit für Wasserstoffantriebe aufgenommen. Der „Energy Master“ soll als modifizierte Version im BMW iX5 Hydrogen eingesetzt werden. Für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) ist das Steuergerät bereits seit letztem Jahr in Serienproduktion.

von | 17.06.26

Entwicklung und Produktion des "Energy Masters" erfolgen in Landshut.
© BMW Group
BMW iX5 Hydrogen Vorserienfertigung des „Energy Masters“ startet in Landshut

Der „Energy Master“ soll Energie- und Datenströme bündeln und die Stromversorgung verwalten. Zudem soll er als Schnittstelle, unter anderem zwischen Brennstoffzellensystem und Hochvoltbatterie, dienen.

Josef Hochreiter, Head of Fuel Cell Electric Vehicle Projects bei der BMW Group, erklärte, die Technologie steuere die Hochvoltbatterie intelligent und sorge gemeinsam mit dem Brennstoffzellensystem der dritten Generation für eine sichere Fahrdynamik.

Produktionsstart für wasserstoffspezifische Steuereinheit

Für BEV ist das Steuergerät im BMW Group Werk Landshut bereits seit letztem Jahr in Serienproduktion – derzeit für die Modelle BMW iX3 und BMW i3 der Neuen Klasse. Nun hat der Standort eine zweite Fertigungslinie für die Verwendung in BEVs in Betrieb genommen.

Gleichzeitig beginne jetzt die Vorserienfertigung des wasserstoffspezifischen „Energy Master“ für den BMW iX5 Hydrogen. Entwicklung und Produktion erfolgen laut BMW Group erstmals vollständig intern.

Die Medienverteilplatte und das Brennstoffzellenstapelgehäuse für die aktuelle Pilotflotte des Wasserstofffahrzeugs wurden ebenfalls im Werk in Landshut produziert und seitdem weiterentwickelt. Die Medienverteilplatte soll eine präzise Verteilung von Wasserstoff und Luft innerhalb der Brennstoffzelle ermöglichen, während das Stapelgehäuse den Zellstapel strukturell integriere und schütze.

BMW iX5 Hydrogen soll 750 Kilometer Reichweite ermöglichen

Der BMW iX5 Hydrogen soll 2028 auf den Markt kommen. Ein Bestandteil sei dann ein neuartiges Wasserstofftankkonzept für Wasserstoff, das Flachtanksystem. Das System sei mit der Hochvoltbatterie der sechsten Generation kompatibel. Dadurch entstehe kein zusätzlicher Platzverlust im Fahrzeuginnenraum. Die Anordnung und Größe der Tanks sollen zudem eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern ermöglichen.

Zudem werde die dritte Generation der eigenen Brennstoffzellentechnologie eingesetzt. Die Technologie wird gemeinsam mit dem Automobilhersteller Toyota Deutschland GmbH entwickelt und sei kompakter und leistungsstärker als seine Vorgänger. Die Serienproduktion der Brennstoffzellensysteme soll ab 2028 im BMW Group Werk Steyr anlaufen.

Bund und Bayern fördern mit insgesamt 273 Millionen Euro

Die Entwicklung von Antriebsstrang und Tanksystem des BMW iX5 Hydrogen erfolgt im Rahmen des Projekts HyPowerDrive, das über die europäische IPCEI-Initiative („Important Projects of Common European Interest”) Hy2Move vom Bundesministerium für Verkehr gefördert wird. Der Bund stellt 191 Millionen Euro bereit. Darüber hinaus wird das Projekt vom Freistaat Bayern mit insgesamt 82 Millionen Euro mitfinanziert.

 

(Quelle: BMW Group/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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