Das Brennstoffzellensystem eigne sich für Stadtbusse mit einer Länge von 12 bis 18 Metern. Mit einer Höhe von 40 Zentimetern sei es auf die für den europäischen Markt typische Dachmontage ausgelegt. Darüber hinaus biete es CAN- (Controller Area Network) und Diagnoseschnittstellen.
„Die Brennstoffzelle bietet sich insbesondere für Busse an, die täglich längere Strecken fahren und unterwegs kaum die Möglichkeit zum Laden haben“, erklärt Jan-Oliver Röhrl, Bereichsvorstand im Bosch-Geschäftsbereich Power Solutions.
Hintergrund: EU-Vorgaben
Die neu entwickelte Technologie ermögliche einen elektrischen Antrieb. Bei der Nutzung von grünem Wasserstoff könnten Fahrzeuge zudem vollständig CO₂-frei betrieben werden. Damit biete das FCPM C100 eine Alternative zu batterieelektrischen Technologien.
Hintergrund der Entwicklung sind laut Unternehmen die Vorgaben der Europäischen Union: Bis zum Jahr 2030 sollen die CO₂-Emissionen neu zugelassener Stadtbusse um 90 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 sinken. Für alle weiteren Bustypen gilt dieses Ziel ab dem Jahr 2040. In diesem Kontext könnten Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antriebssystem, welche die EU als Zero-Emission-Fahrzeuge anerkennt, einen Beitrag leisten.
FCPM C190 als Basis
Die Grundlage für die Technologie sei die Variante FCPM C190 für Überland- und Reisebusse. Das FCPM C190 soll noch in der ersten Jahreshälfte 2026 in Demofahrzeugen in den Testbetrieb genommen werden.








