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CEP und DWV appellieren an die zukünftige Bundesregierung

Die Mitglieder der Clean Energy Partnership (CEP) und der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) setzen sich gemeinsam mit ihrer gebündelten Expertise für einen zielorientierten Dialog zwischen Industrie und Politik ein und agieren im Kontext der Gestaltung regulatorischer Rahmenbedingungen als Beratungsinstanz. Im gemeinsamen Appell an die zukünftige Bundesregierung machen sie deutlich, dass es ohne Verkehrswende keine […]

von | 13.10.21

© scharfsinn86 - stock.adobe.com
© scharfsinn86 - stock.adobe.com

Die Mitglieder der Clean Energy Partnership (CEP) und der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) setzen sich gemeinsam mit ihrer gebündelten Expertise für einen zielorientierten Dialog zwischen Industrie und Politik ein und agieren im Kontext der Gestaltung regulatorischer Rahmenbedingungen als Beratungsinstanz. Im gemeinsamen Appell an die zukünftige Bundesregierung machen sie deutlich, dass es ohne Verkehrswende keine Energiewende geben werde.

Desweiteren heben sie hervor, dass das Erreichen der Klimaschutzziele und der Erhalt der globalen Wettbewerbsfähigkeit nur mit einem integrativen Gesamtansatz, der alle Sektoren berücksichtigt, möglich wird. Zudem dürfe sich nicht auf einzelne Technologien konzentriert werden. Im Verkehrssektor beispielsweise schließen sich Batterie und Brennstoffzelle nicht aus. Es braucht die Unterstützung der Politik, um den Markthochlauf der Fahrzeuge, den Ausbau der Infrastruktur sowie eine schnelle Skalierung von grünem Wasserstoff möglich zu machen.

Wasserstoff im Schwerlastverkehr

Gerade der Lkw-Bereich ist für das Erreichen der Klimaschutzziele ein wichtiger Faktor, da er für rund ein Drittel der Emissionen im Verkehrssektor verantwortlich ist. Wasserstoff und Brennstoffzelle werden hier eine tragende Rolle spielen müssen, denn die Batterie ist in diesem Umfeld aufgrund ihres Gewichts schlichtweg nicht die optimale Lösung.

Wasserstoff im ÖPNV und Individualverkehr

Eine Verkehrswende benötigt einen zu jeder Zeit witterungsunabhängigen, zuverlässigen ÖPNV. Neben der Vermeidung von schädlichen Emissionen und Lärm besteht hier der Vorteil, dass sich durch den Einsatz von Brennstoffzellen in Bussen nahezu keine Einschränkungen im Betriebsablauf ergeben. Busse haben mit aktuell 350 Kilometern eine ähnlich hohe Reichweite sowie kurze Betankungszeit wie konventionelle Dieselbusse. Zudem lassen sie sich flexibel auf allen Linien einsetzen, ohne dabei auf zusätzliche Nachladeinfrastruktur angewiesen zu sein.

Auch der Individualverkehr spielt im täglichen Leben für Millionen von Menschen heute und in Zukunft eine entscheidende Rolle: die Bewältigung des familiären Alltags, Urlaubsfahrten, Dienstfahrten mit hohen Reichweiten, Fahren in Kleintransportern. Wenn wir dabei die Themen Reichweite und Ladeinfrastruktur mitbedenken, können wir nur zu einem Ergebnis kommen: der Koexistenz von Brennstoffzelle und Batterie.

Hier lesen Sie den kompletten Appell

 

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