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DRI-Anlage von Thyssenkrupp erhält Zulassung zum vorzeitigen Baubeginn

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat als zuständige Behörde Thyssenkrupp Steel eine Zulassung zum vorzeitigen Baustart der ersten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg erteilt. Die endgültige Genehmigung wird Ende 2024 erwartet. 

von | 14.02.24

Luftaufnahme des Baufelds der Direktreduktionsanlage von in Duisburg
© thyssenkrupp Steel
Luftaufnahme des Baufelds der Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel in Duisburg

Der nun erteilte Zulassungsbescheid für den vorzeitigen Baubeginn der DRI-Anlage sei ein „wichtiger Meilenstein“ im Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG). Den Antrag auf Genehmigung hatte der Stahlhersteller im Oktober 2023 eingereicht.

Nach dem Abschluss der Arbeiten zur Baufeldvorbereitung können nun die Fundamentarbeiten für die Direktreduktionsanlage beginnen.

„Es freut uns sehr, dass die Bezirksregierung Düsseldorf unserem Antrag auf vorzeitigen Baubeginn so schnell stattgegeben hat. Damit haben wir eine weitere wichtige Hürde zur Realisierung der ersten Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg genommen und kommen auf dem Weg hin zur klimaneutralen Stahlherstellung einen großen Schritt voran“, so Dr. Arnd Köfler, Chief Technology Officer bei Thyssenkrupp Steel.

Details zum Bau

Auf dem knapp 40 Fußballfelder großen Gelände entstehe in den nächsten Monaten eine „regelrechte Fabrikstadt“. Bis zu 2.000 Menschen sollen auf der Baustelle tätig sein. Der Hauptteil der Anlage wird rund 140 m hoch und soll von 60 Gebäuden flankiert werden.

Mit der Auftragsvergabe zum Bau einer DRI-Anlage mit zwei Einschmelzern an die SMS Group im Frühjahr 2023 hat Thyssenkrupp Steel Europe den nach eigenen Angaben größten Einzelauftrag seiner Geschichte vergeben. Am Standort Duisburg betreibe man damit eines der größten Dekarbonisierungsprojekte weltweit.

Im Sommer 2023 erhielt der Konzern für sein Projekt tkH2Steel einen Förderbescheid von Bund und Land in Gesamthöhe von rund 2 Mrd. €. Die Eigeninvestitionen hätten dabei knapp der Hälfte ausgemacht.

(Quelle: thyssenkrupp Steel/2024)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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