Ziel der Kooperation ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen sowie weiteren Anwendungen für schwere Nutzfahrzeuge. Darüber hinaus planen Toyota Motor Corporation und Cellcentric die Entwicklung und Produktion von Einzelzellen für Brennstoffzellen sowie der damit direkt verbundenen Systemarchitektur und Steuerungselemente.
Martin Lundstedt, Präsident und CEO der Volvo Group, erklärt: „Angesichts der Dringlichkeit, den Wandel hin zum klimaneutralen Transport voranzutreiben, ist die Zusammenarbeit großer Unternehmen wichtiger denn je.“
Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur
Die Unternehmen wollen zudem durch die Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und Partnern entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette den Aufbau der Wasserstoffversorgung und Wasserstoffinfrastruktur fördern.
Außerdem soll der Schritt zu den Zielen des „Europäischen Green Deals“ sowie des japanischen „Hydrogen Society Promotion Acts“ beitragen.
Beteiligung soll gleichberechtigt sein
Cellcentric ist bislang ein 50:50 Joint Venture von Volvo Group und Daimler Truck. Die beiden Firmen streben mit dem Automobilproduzent eine gleichberechtigte Beteiligung an. Das Gemeinschaftsunternehmen soll dabei weiterhin als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen agieren.
Um die gleichberechtigte Anteilseignerstruktur zu erreichen, plant Toyota Motor Corporation, sich durch eine Kapitalerhöhung an Cellcentric zu beteiligen und in das Unternehmen zu investieren. In allen übrigen Geschäftsbereichen wollen die drei Konzerne weiterhin unabhängig voneinander sein.
Unverbindliche Vereinbarung
Die unterzeichnete Vereinbarung sei unverbindlich. Die Parteien planen nach Unternehmensangaben, die Gespräche fortzusetzen und eine rechtsverbindliche Vereinbarung abzuschließen. Diese erfordere die Zustimmung aller Parteien sowie der jeweiligen Vorstände und regulatorischen Behörden.








