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Duisburg: Vier Unternehmen gründen neue Gesellschaft zur H2-Beratung

Die Duisburger Hafen AG, DVV, RheinEnergie und Westenergie haben in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH gegründet. Die Gesellschaft soll Wasserstoff-Potenziale erschließen und KMU bei der Dekarbonisierung unterstützen. De Fokus liegt zunächst auf Fördermittel-Management und niedrigschwelligen Beratungsleistungen.

von | 27.08.25

Die Gründungsmitglieder in Duisburg. Weitere Informationen finden Sie am Ende des Artikels

Die „hydrogenXpertise“ GmbH soll die Potenziale von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette erschließen. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von der Duisburger Hafen AG, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), der Kölner RheinEnergie und der Westenergie aus Essen. Dies meldete die Duisburger Hafen AG Ende vergangener Woche.

Die Gesellschaft soll sich auf die Beratung und Konzeption sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder für die Mutterunternehmen un KMU in der Region fokussieren.  „Wasserstoff spielt bei der industriellen Dekarbonisierung eine relevante Rolle. Dafür wollen wir sinnvoll aufgestellt sein und unsere bisherigen Erkenntnisse und unser Know-how gemeinsam nutzen“, erläuterte Jan Poppe, Geschäftsführer Technik und Vertrieb der Westenergie Netzservice GmbH.

„Die Transformation der Energiewirtschaft verlangt innovative Lösungen und eine enge Zusammenarbeit“, ergänzte Susanne Fabry, Vorstandsmitglied der RheinEnergie. Dabei gehe es nicht nur darum, die eigenen Prozesse zu optimieren. Wichtig sei es auch, Kommunen und KMU einen Weg in die Wasserstoffwirtschaft zu ebnen.

Partnerschaft mit regionaler Ausrichtung

Die vier Unternehmen tragen die neue Gesellschaft zu gleichen Teilen. Die Geschäftsführung bilden Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV). Sie werden von den Prokuristen Olaf Mack (RheinEnergie) und Alexander Garbar (Duisburger Hafen AG) unterstützt. Der Duisburger Hafen ist in einer Vielzahl von Wasserstoffprojekten aktiv; zuletzt meldete er den Start mehrerer Wasserstoff-BHKW von Rolls-Royce.

„Wir starten bewusst nicht mit Großprojekten, sondern entwickeln unser Leistungsportfolio anhand des Bedarfs und der Nachfrage kontinuierlich weiter“, so Geschäftsführer Voormann laut der Mitteilung. So lasse sich die Entwicklung an den Wasserstoffhochlauf anpassen.

In der aktuellen Phase stehe das Fördermittelmanagement im Vordergrund, so Geschäftsführer Daamen. Hier könne die hydrogenXpertise mit Beratungen Unterstützung leisten.  „Im Fokus stehen dabei weniger großangelegte Investitionsprojekte, sondern vergleichsweise niedrigschwellige Leistungen wie Projektunterstützung, Marktforschungen, Schulungen und Workshops„, heißt es in der Pressemitteilung.

Zur Website von hydrogenXpertise

Auf dem Bild, v.l.: Ulrich Daamen, Geschäftsführer hydrogenXpertise, Marcus Vunic, Geschäftsführer der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft DVV, Susanne Fabry, Vorstandsmitglied der RheinEnergie, Moritz Voormann, Geschäftsführer hydrogenXpertise, Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, und Jan Poppe, Geschäftsführer Technik und Vertrieb der Westenergie Netzservice GmbH. Bildquelle: Rheinenergie AG/ Ralph Kruppa

(Quelle: duisport AG/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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