Den Start der Produktion markiere die Montage eines 5 MW Elektrolyseurs, der Teil einer Elektrolyse-Anlage mit einer Jahreskapazität von 250 MW sei.
Unternehmen produzieren H2 direkt vor Ort
Die Anlagen sollen als „Hydrogen-as-a-Service“-Modell eingesetzt werden. Dieses Modell sieht vor, dass Unternehmen am Standort Wasserstoff produzieren, der direkt vor Ort genutzt wird. Nach Unternehmensangaben soll die Industrie somit unabhängig von Energiepreisen und fossilen Rohstoffen werden. Hergestellt werden soll der grüne H2 mittels alkalischer Druckelektrolyse.

5 MW Elektrolyseur © RCT GH Hydrogen GmbH
Auch am Standort der Produktion in Saarbrücken ist eine Elektrolyse-Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 2,5 MW geplant. Laut Dr. Frederic Scholl, Leiter der Unternehmensentwicklung bei Brück, könnte der Wasserstoff Erdgas für die Hochtemperaturprozesse in der Produktion ersetzen. Der H2 würde so zum Beispiel in der industriellen Produktion von Stahlschmiedeteilen eingesetzt werden.
Erste Inbetriebnahme für 2026 geplant
Laut Unternehmensangaben sind die Technologien TÜV-geprüft. Zudem sollen die Herstellungskosten unter anderem durch den Einsatz von kostenoptimiertem Produktionsmaterialien sinken. Diese würden im Rahmen der Kooperation zwischen RCT GH Hydrogen und dem Hersteller von Wasserstofftechnologien Jiangsu Guofu Hydrogen Energy Equipment Co. Ltd. (Guofuhee) von dem chinesischen Unternehmen bereitgestellt werden.
Die erste Elektrolyse-Anlage soll noch im Jahr 2026 zu einem deutschen Industrieunternehmen geliefert und dort in Betrieb genommen werden. Laut Unternehmensangaben sind derzeit außerdem weitere Anlagen mit einer Elektrolyse-Leistung von über 30 MW in Planung.







