Die Vereinbarung wurde im Rahmen eines Besuchs von Ben Medland, CEO von Drift Energy, in der Produktionsstätte von Enapter im italienischen Pisa geschlossen. Dort soll auch ein Großteil der Entwicklungsarbeit für das gemeinsame Projekt stattfinden.
Anpassung an maritime Bedingungen
Im Rahmen der Kooperation werde die modulare AEM-Elektrolysetechnologie von Enapter für den Einsatz in der maritimen Umgebung weiterentwickelt. Dazu würden unter anderem Anpassungen der Materialien und Komponenten gehören, damit die Anlagen den Bewegungen eines Schiffes sowie den Offshore-Bedingungen standhalten.
Elektrolysetechnologie für Energieschiffe
Der britische Stromerzeuger plant mithilfe der Technologie den Einsatz von Energieschiffen. Derzeit seien mehr als 30 dieser Schiffe in Produktion. Die angepasste Elektrolysetechnologie soll künftig an Bord eingesetzt werden, um emissionsfreien Wasserstoff direkt auf See zu produzieren.
Neben dem Einsatz auf Energieschiffen sehen die Partner auch Potenzial für weitere maritime Anwendungen, darunter in der Offshore-Windenergie.
Fertigstellung im Jahr 2027
Beide Unternehmen würden derzeit mit Klassifikationsgesellschaften zusammenarbeiten, um die Anforderungen für die Schiffsbauzertifizierung zu erfüllen. Die Fertigstellung der ersten für den maritimen Einsatz geeigneten Anlage ist für das Jahr 2027 geplant.









