Am Standort Höherweg des Versorgungsunternehmens Stadtwerke Düsseldorf wurde am 20. Februar 2026 ein 2-MW-Elektrolyseur in zwei Seecontainern angeliefert. Die Anlage des Elektrolyseuranbieters Fest GmbH ist künftig für die lokale Wasserstoffherstellung der Stadtwerke vorgesehen.
Förderung über nationales Innovationsprogramm
Das Projekt werde im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert. Die Finanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro erfolge durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.
Die Förderrichtlinie wird von der Mobilitätsorganisation NOW GmbH koordiniert sowie durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt sollen sich die Projektkosten auf rund drei Millionen Euro belaufen.
Wasserstoff für Tankstellen und Busse
Der Wasserstoff soll auf Basis des biogenen Stromanteils aus der Düsseldorfer Müllverbrennungsanlage Flingern produziert werden. Dadurch würden einerseits lokale Ressourcen genutzt und andererseits CO2-Emissionen eingespart werden.
Anschließend soll der nachhaltige H2 von dem Elektrolyseur direkt an eine öffentliche Wasserstofftankstelle am Standort Höherweg geliefert werden. Diese wird von dem H2-Tankstellenbetreiber H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG betrieben und wurde im Jahr 2025 eröffnet (H2News berichtete).
Der Wasserstoff werde dort unter anderem für Brennstoffzellenbusse des Verkehrsunternehmens Rheinbahn AG genutzt. Zuvor wurde die Tankstelle per Trailer mit Wasserstoff beliefert.
Start der Wasserstoffproduktion Mitte 2026
Nach der Anlieferung sollen nun Installation des Elektrolyseurs sowie weitere technische Arbeiten folgen. Die erste lokale Wasserstoffproduktion ist nach aktuellen Planungen der Stadtwerke Düsseldorf für Mitte 2026 vorgesehen.










