EWE hat im November 2025 mit dem Bau einer 320-MW-Elektrolyseanlage in Emden begonnen. Die Anlage ist Teil des Projekts „Clean Hydrogen Coastline“ und soll ab Ende 2027 grünen Wasserstoff für industrielle Abnehmer produzieren (H2News berichtete).
Neben dem Elektrolyseur sind Hilfs- und Nebenanlagen erforderlich, um den erzeugten Wasserstoff für industrielle Prozesse nutzen zu können. Dabei kommen unter anderem die Gasreinigungsanlagen von ReiCat für die Wasserstoffreinigung zum Einsatz.
Reinigungsanlagen stellen Gasqualität sicher
Die Anlagen des Gasreinigerherstellers sollen den elektrolytisch hergestellten Wasserstoff auf eine Reinheit von über 99,99 Prozent aufbereiten. Laut Unternehmen entfernen sie durch die Wasserstoffreinigung Restsauerstoff und Feuchtigkeit und ermöglichen damit eine effiziente und sichere Weiterverwertung.
Eine derart hohe Gasqualität ist Voraussetzung für viele industrielle Anwendungen, den Verkehrssektor und die Produktion von Derivaten. Auch für Transport und Speicherung von Wasserstoff ist sie notwendig.
Förderung des Wasserstoffhochlaufs
Mit dem Bauprojekt will EWE einen Beitrag zum Wasserstoffhochlauf leisten. Zugleich will der Energieversorger zu der Transformation des Energiesystems in Norddeutschland beitragen.










