Elektrolyseurhersteller erhält bislang größten Einzelauftrag

Die Enapter AG hat die bislang größte Einzelbestellung ihrer AEM-Elektrolyseure aus Europa erhalten. Der Elektrolyseurhersteller wird insgesamt vier Geräte der Multicore-Klasse mit je 1 MW Leistung nach Italien liefern. Drei davon hat das Logistikunternehmen CFFT SpA bestellt und der vierte geht an den Metallhersteller F.i.l.m.s SpA.

von | 02.04.24

Enapter hat bereits Großaufträge aus Asien erhalten
© Enapter
Enapter

02. April 2024 | Die Enapter AG hat die bislang größte Einzelbestellung ihrer AEM-Elektrolyseure aus Europa erhalten. Der Elektrolyseurhersteller wird insgesamt vier Geräte der Multicore-Klasse mit je 1 MW Leistung nach Italien liefern. Drei davon hat das Logistikunternehmen CFFT SpA bestellt und der vierte geht an das  metallverarbeitende Unternehmen F.i.l.m.s SpA.

Enapter wird drei Geräte der Multicore-Klasse mit je 1 MW Leistung an das Logistikunternehmen CFFT SpA liefern. Das Unternehmen betreibt unter anderem einen Hafen in der Nähe Roms. Dort sollen die Elektrolyseure bei einer Betankungsanlage für grünen Wasserstoff eingesetzt werden. Für den Elektrolyseurhersteller ist die Bestellung von CFFT der bislang größte Einzelauftrag aus Europa.

Darüber hinaus hat F.i.l.m.s SpA – auch aus Italien – ebenfalls ein AEM-Elektrolyseur der Multicore-Klasse mit 1 MW Leistung bestellt. Das Unternehmen ist auf Hartmetallteile spezialisiert und nutzt in seinen Fertigungsprozessen herkömmlichen Wasserstoff, der bisher zugekauft wurde. Mit dem Elektrolyseur ist das Unternehmen künftig in der Lage, grünen Wasserstoff selbst zu produzieren und direkt in seinen Gasmix der Brennöfen einzuspeisen.

Großes Interesse nun auch in Europa

Die beiden Vertragsabschlüsse aus Italien haben ein Auftragsvolumen im oberen siebenstelligen Euro-Bereich.

Jürgen Laakmann, CEO von Enapter, sagte zu der Rekord-Bestellung aus Europa: „Immer mehr Unternehmen setzen auf eine eigene Energieproduktion durch Wind und Sonne. Die Kunden entscheiden sich zunehmend für skalierbare, Iridium-freie Elektrolyseure, um die Planbarkeit für den weiteren Ausbau sicherzustellen. Mit unserer Iridium-freien AEM-Technologie können wir die benötigte Flexibilität für den Betrieb und den Ausbau mit Erneuerbaren Energien anbieten. Die Erfolge im italienischen Markt zeigen, dass wir bestens aufgestellt sind, um Industrieunternehmen dabei zu unterstützen, der Energiewende wichtige Impulse zu geben.”

Für den asiatischen Markt hat Enapter schon einige Großaufträge erhalten. So bekam der Elektrolyseurhersteller unter andrem eine Bestellung über 101 AEM-Elektrolyseure des Typs EL 4.0 aus Japan und einen Auftrag zur Lieferung von zwei Elektrolyseuren mit einer Gesamtkapazität von 2 MW aus Südkorea.

(Quelle: Enapter/2024)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

Bagger rollen bei mosaHYc: Saarland startet Bau der ersten Wasserstoffleitung
Bagger rollen bei mosaHYc: Saarland startet Bau der ersten Wasserstoffleitung

Die Creos Deutschland GmbH hat Ende August in Wallerfangen mit einem symbolischen Spatenstich den Bau der ersten Wasserstoffleitung im Saarland gestartet. Zwischen Leidingen und Dillingen entsteht damit der deutsche Abschnitt des grenzüberschreitenden Projekts MosaHYc, das künftig Wasserstoff aus Frankreich ins Saarland transportieren soll. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben den Baustart gemeinsam eingeläutet.

mehr lesen
Wasserstoff-Importterminal Wilhelmshaven startet in die nächste Entwicklungsphase
Wasserstoff-Importterminal Wilhelmshaven startet in die nächste Entwicklungsphase

Uniper SE hat die erste Phase der Open Season für das geplante Wasserstoff-Importterminal Wilhelmshaven abgeschlossen. Im Rahmen der Expression-of-Interest-Phase (EoI) konnten sich Interessenten für die Kapazitätsvergabe anmelden. Nun liegen nach Angaben des Energieversorgungsunternehmens ausreichend Kapazitätsreservierungen vor, um die zweite Phase des Projekts zu beginnen. Das Terminal soll künftig Ammoniak importieren und per Cracker-Technologie Wasserstoff in das deutsche Kernnetz einspeisen.

mehr lesen

H2 Talk

„Der Mittelstand ist das Kraftwerk unserer Wirtschaft"
„Versorgungssicherheit und Klimaschutz sind keine Gegensätze“
„Das Engagement hat riesige Fortschritte für die Elektrolysetechnologie gebracht“

Publikationen

Datenschutz
h2-news.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
h2-news.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: