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Enapter liefert AEM-Elektrolyseure für H₂-Tankstelle in Tokio

Die Enapter AG meldet die Lieferung von 30 AEM Elektrolyseuren sowie 15 Trocknern an eine Wasserstofftankstelle in Tokio. Es handle sich um den ersten Einsatz von AEM-Elektrolyseuren zur Wasserstoffproduktion an einer Tankstelle in Asien. Weitere Projekte in Japan seien in Planung.

von | 21.07.23

Die Senju-Tankstelle ist laut Enapter die erste Wasserstofftankstelle Asiens, die auf AEM-Elektrolyseure zurückgreift
Enapter AG
Enapter AG

21. Juli 2023 | Die Enapter AG meldet die Lieferung von 30 AEM Elektrolyseuren sowie 15 Trocknern an eine Wasserstofftankstelle in Tokio. Es handle sich um den ersten Einsatz von AEM-Elektrolyseuren zur Wasserstoffproduktion an einer Tankstelle in Asien. Weitere Projekte in Japan seien in Planung.

Käufer der Elektrolyseure ist das japanische Gasunternehmen Tokyo Gas 30. Bei dem Einsatzort, der Wasserstofftankstelle „Senju“, handelt es sich um die erste kommerzielle Wasserstofftankstelle in Asien, die AEM Elektrolyseure zur Produktion von Wasserstoff nutzt.

Die Elektrolyseure produzieren den Wasserstoff zur Betankung von Fahrzeugen vor Ort. Die Elektrolyseure des Typs EL 2.1 sind in Japan als 8-bar-Druckversion erhältlich und erfüllen damit laut Enapter die lokalen Anforderungen des High Gas Pressure Safety Act. Die installierten Wasserstoff-Trockner (Modell DRY 2.1) reinigen den Wasserstoff nach der Herstellung, sodass er die für Brennstoffzellen erforderliche Reinheit von rund 99,7 % erreicht. Verantwortlich für die technische Integration war der japanische Integrationspartner Inabata & Co.

Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und Saerbeck will nun mit Tokyo Gas weitere Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff untersuchen. Vorgesehen sind auch weitere Wasserstoffprojekte in Japan. Tokyo Gas ist mit rund 16.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz im zweistelligen Milliarden-US-Dollar-Bereich eines der größten Gasunternehmen Asiens.

Wasserstoffprojekte in Japan

Nach Angaben von Enapter sollen bis 2030 1.000 Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge in Japan installiert werden. Ab 2035 lässt das Land keine Neufahrzeuge mit reinem Verbrennungsmotor mehr zu. Ab dann sollen ausschließlich Elektro- und Wasserstofffahrzeuge eine Neuzulassung erhalten.

Sebastian-Justus Schmidt, CEO von Enapter, beschreibt es so:

„Japan plant enorme Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien und nimmt international eine Vorreiterrolle ein. Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Umweltziele. Durch unsere Kooperation mit Tokyo Gas ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz von Wasserstoff. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und die spannenden gemeinsamen Projekte, die eine Wasserstoffwirtschaft in Japan etablieren.“

Informationen zum AEM-Elektrolyseur EL 4.0
(Quelle: Enapter/2023)

 

 

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