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Energie Friesland liefert Solarstrom für grüne Stahlproduktion

Die Friesen Elektra PV I Sande GmbH & Co. KG. und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langjährigen Stromliefervertrag geschlossen. Der nachhaltig produzierte Strom soll aus dem aktuell im Aufbau befindlichen „Hybriden Energiepark Sande“ im Landkreis Friesland in Niedersachsen kommen. Salzgitter Flachstahl will die Windkraft- und Photovoltaikanlagen gewonnene Energie für die grüne Stahlproduktion nutzen.

von | 02.11.23

v.l. Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender Salzgitter AG; Maximillian Graf von Wedel, Friesen Elektra; Olaf Lies, Wirtschaftsminister Niedersachsen
© industrieblick - stock.adobe.com

2. November 2023 | Die Friesen Elektra PV I Sande GmbH & Co. KG und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langjährigen Stromliefervertrag geschlossen. Der nachhaltig produzierte Strom soll aus dem aktuell im Aufbau befindlichen „Hybriden Energiepark Sande“ im Landkreis Friesland in Niedersachsen kommen. Salzgitter Flachstahl will die aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen gewonnene Energie für grünen Stahl und grüne Wasserstoffproduktion nutzen.

Mit dem sogenannten Power Purchase Agreement (PPA) sichert sich Salzgitter Flachstahl laut eigenen Angaben ab Mai 2024 dauerhaft die Lieferung von rund 80 MW Grünstrom aus dem neuen Hybriden Energiepark Sande.

Mit der nachhaltig produzierten Energie will Salzgitter das Transformationsprogramm SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking absichern. Der Grünstrom aus den Photovoltaikanlagen sei zunächst Bestandteil des „Strom-Beschaffungsportfolios“. Langfristig sei jedoch geplant, den Strom auch für die Produktion von grünem Wasserstoff zu nutzen. Gleichzeitig beinhalte der Vertrag die Option, vor Ort erzeugten Wasserstoff zu beziehen. Grüner Wasserstoff ist ein Kernelement für die Produktion von nahezu CO2-freiem Stahl des Salzgitter-Konzerns.

„Der langjährige Stromliefervertrag zwischen Salzgitter Flachstahl und Friesen Elektra […] unterstreicht die strategische Bedeutung erneuerbarer Energien für unseren Standort, fördert die Wettbewerbsfähigkeit und setzt ein starkes Signal für eine nachhaltige Zukunft Niedersachsens […] Solche Initiativen zeigen, wie die wirtschaftlichen Interessen unserer Region mit der Verantwortung für die Umwelt verknüpft werden können“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies.

Hybride Energiepark Sande liefert grünen Strom

Momentan baut Energie Friesland den bereits bestehenden „Windpark Sande“ aus. Anfang 2024 soll er ans Netz gehen und dann Energie aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen produzieren. In der Endausbaustufe soll der Hybride Energiepark eine Gesamtleistung von mehr als 120 MW erreichen.

Maximilian Graf von Wedel, Geschäftsführer der Friesen Elektra Green Energy AG: „Die Verminderung der Abhängigkeit von Energieimporten und fossilen Brennstoffen bei gleichzeitiger Wettbewerbsfähigkeit und flächendeckender Verfügbarkeit von grüner Energie, sorgt für eine Sicherung sowie Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.“

(Quelle: Salzgitter AG/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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