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Energiepark Mainz erhält Elektrolyse-Upgrade bis 2027

Die Mainzer Stadtwerke AG und die Linde GmbH haben ihre Kooperation am Energiepark Mainz erweitert. Die beiden Unternehmen wollen die wichtigsten Anlageteile auf dem Gelände des Energieparks in Hechtsheim modernisieren, um ihr Wasserstoff-Pilotprojekt für weitere 15 Jahre zu betreiben. Bis 2027 soll das Projekt in Hechtsheim mit einer neuen Elektrolyse-Technologie ausgestattet werden. So wollen die Kooperationspartner die Effizienz der gesamten Anlage steigern und die Transportkosten reduzieren. 

von | 13.08.25

Unternehmensvertreter beider Firmen bei der Verkündung der Zusammenarbeit für weitere 15 Jahre
© Mainzer Stadtwerke AG
Energiepark Mainz erhält 5-Megawatt-Elektrolyse-Upgrade bis 2027

Die Mainzer Stadtwerke und Linde haben den Energiepark Mainz 2015 als Pilotprojekt gestartet. Seit der Inbetriebnahme wird hier Wasserstoff mit Hilfe von Windenergie hergestellt, der von dem Industriegaseanbieter als Prozessgas für Industriekunden genutzt wird.

Nun haben die Projektpartner eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit verkündet. Diesen Sommer soll der Energiepark Mainz 2.0 starten.

„Die langfristige Zusammenarbeit bei der Modernisierung zeigt die Zukunftsfähigkeit dieses Konzeptes”, erklärt Kerstin Stumpf, Technische Vorständin der Mainzer Stadtwerke AG.

Komplette Infrastruktur wird erneuert

Dafür tauschen die Partner die zehn Jahre alten Elektrolyseure gegen moderne Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 5 Megawatt aus. 2027 sollen dann die neuen Anlagen in Betrieb gehen. Hinzukommt eine neue Wasserstoff-Abfüllanlage, die mit 300 bar Ausgangsdruck statt bisher 200 bar arbeitet. Durch diese Drucksteigerung wollen die Mainzer Stadtwerke und Linde die Transportkosten senken und die Anlageneffizienz erhöhen.

Verfahrensbedingt müssen dadurch vor Ort auch der Verdichter und die Wasserstofftrocknung neu aufgebaut werden, heißt es in der veröffentlichten Pressemeldung. Im Anschluss an den Verdichter seien umfassende Anpassungen der Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik notwendig.

Dr. Mathias Kranz, President Region Germany Gases bei Linde, betonte: „Die neue Anlage wird auch in kommenden Jahren zertifizierten sauberen Wasserstoff zur Versorgung unserer Industriekunden produzieren.”

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit rund 2,5 Millionen Euro.

 

(Quelle: Mainzer Stadtwerke AG/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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